Mathematica - Temperature IR Bricklet 2.0

Dies ist die Beschreibung der Mathematica API Bindings für das Temperature IR Bricklet 2.0. Allgemeine Informationen über die Funktionen und technischen Spezifikationen des Temperature IR Bricklet 2.0 sind in dessen Hardware Beschreibung zusammengefasst.

Eine Installationanleitung für die Mathematica API Bindings ist Teil deren allgemeine Beschreibung.

Beispiele

Der folgende Beispielcode ist Public Domain (CC0 1.0).

Simple

Download (ExampleSimple.nb)

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Needs["NETLink`"]
LoadNETAssembly["Tinkerforge",NotebookDirectory[]<>"../../.."]

host="localhost"
port=4223
uid="XYZ"(*Change XYZ to the UID of your Temperature IR Bricklet 2.0*)

(*Create IPConnection and device object*)
ipcon=NETNew["Tinkerforge.IPConnection"]
tir=NETNew["Tinkerforge.BrickletTemperatureIRV2",uid,ipcon]
ipcon@Connect[host,port]

(*Get current ambient temperature*)
Print["Ambient Temperature: "<>ToString[N[Quantity[tir@GetAmbientTemperature[],"°C/10"]]]]

(*Get current object temperature*)
Print["Object Temperature: "<>ToString[N[Quantity[tir@GetObjectTemperature[],"°C/10"]]]]

(*Clean up*)
ipcon@Disconnect[]
ReleaseNETObject[tir]
ReleaseNETObject[ipcon]

Callback

Download (ExampleCallback.nb)

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Needs["NETLink`"]
LoadNETAssembly["Tinkerforge",NotebookDirectory[]<>"../../.."]

host="localhost"
port=4223
uid="XYZ"(*Change XYZ to the UID of your Temperature IR Bricklet 2.0*)

(*Create IPConnection and device object*)
ipcon=NETNew["Tinkerforge.IPConnection"]
tir=NETNew["Tinkerforge.BrickletTemperatureIRV2",uid,ipcon]
ipcon@Connect[host,port]

(*Callback function for object temperature callback*)
ObjectTemperatureCB[sender_,temperature_]:=
 Print["Object Temperature: "<>ToString[N[Quantity[temperature,"°C/10"]]]]
AddEventHandler[tir@ObjectTemperatureCallback,ObjectTemperatureCB]

(*Set period for object temperature callback to 1s (1000ms) without a threshold*)
option=Tinkerforge`BrickletTemperatureIRV2`THRESHOLDUOPTIONUOFF
tir@SetObjectTemperatureCallbackConfiguration[1000,False,option,0,0]

Input["Click OK to exit"]

(*Clean up*)
ipcon@Disconnect[]
ReleaseNETObject[tir]
ReleaseNETObject[ipcon]

Water Boiling

Download (ExampleWaterBoiling.nb)

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Needs["NETLink`"]
LoadNETAssembly["Tinkerforge",NotebookDirectory[]<>"../../.."]

host="localhost"
port=4223
uid="XYZ"(*Change XYZ to the UID of your Temperature IR Bricklet 2.0*)

(*Create IPConnection and device object*)
ipcon=NETNew["Tinkerforge.IPConnection"]
tir=NETNew["Tinkerforge.BrickletTemperatureIRV2",uid,ipcon]
ipcon@Connect[host,port]

(*Set emissivity to 0.98 (emissivity of water, 65535 * 0.98 = 64224.299)*)
tir@SetEmissivity[64224]

(*Callback function for object temperature reached callback*)
ObjectTemperatureCB[sender_,temperature_]:=
 Module[{},
  Print["Object Temperature: "<>ToString[N[Quantity[temperature,"°C/10"]]]];
  Print["The water is boiling!"]
 ]

AddEventHandler[tir@ObjectTemperatureCallback,ObjectTemperatureCB]

(*Configure threshold for object temperature "greater than 100 °C"*)
(*with a debounce period of 10s (10000ms)*)
option=Tinkerforge`BrickletTemperatureIRV2`THRESHOLDUOPTIONUGREATER
tir@SetObjectTemperatureCallbackConfiguration[10000,False,option,100*10,0]

Input["Click OK to exit"]

(*Clean up*)
ipcon@Disconnect[]
ReleaseNETObject[tir]
ReleaseNETObject[ipcon]

API

Prinzipiell kann jede Funktion der Mathematica Bindings, welche einen Wert zurück gibt eine Tinkerforge.TimeoutException werfen. Diese Exception wird geworfen wenn das Gerät nicht antwortet. Wenn eine Kabelverbindung genutzt wird, ist es unwahrscheinlich, dass die Exception geworfen wird (unter der Annahme, dass das Gerät nicht abgesteckt wird). Bei einer drahtlosen Verbindung können Zeitüberschreitungen auftreten, sobald die Entfernung zum Gerät zu groß wird.

Da .NET/Link nicht mehrere Rückgabewerte direkt unterstützt, wird das out Schlüsselwort genutzt, um mehrere Werte aus einer Funktion zurückzugeben. Weitere Informationen über das out Schlüsselwort in .NET/Link sind in der entsprechende Mathematica .NET/Link Dokumentation zu finden.

Der Namensraum für alle Brick/Bricklet Bindings und die IPConnection ist Tinkerforge.*.

Grundfunktionen

BrickletTemperatureIRV2[uid, ipcon] → temperatureIRV2
Parameter:
  • uid -- String
  • ipcon -- NETObject[IPConnection]
Rückgabe:
  • temperatureIRV2 -- NETObject[BrickletTemperatureIRV2]

Erzeugt ein Objekt mit der eindeutigen Geräte ID uid:

temperatureIRV2=NETNew["Tinkerforge.BrickletTemperatureIRV2","YOUR_DEVICE_UID",ipcon]

Dieses Objekt kann benutzt werden, nachdem die IP Connection verbunden ist (siehe Beispiele oben).

Die .NET Runtime hat eingebauten Garbage Collection welche Objekte wieder freigibt, wenn sie vom Programm nicht mehr verwendet werden. Da Mathematica aber selbst nicht automatisch feststellen kann, wann ein Mathematica "Programm" ein .NET Objekt nicht mehr verwendet, muss sich das Programm selbst darum kümmern. Für diesen Zweck wird die ReleaseNETObject[] Funktion in den Beispielen verwendet.

Weitere Informationen über Objekt-Verwaltung mittels .NET/Link sind in der entsprechende Mathematica .NET/Link Dokumentation zu finden.

BrickletTemperatureIRV2@GetAmbientTemperature[] → temperature
Rückgabe:
  • temperature -- Integer

Gibt die Umgebungstemperatur des Sensors zurück. Der Wertebereich ist von -400 bis 1250 und wird in °C/10 angegeben, z.B. bedeutet ein Wert von 423 eine gemessene Umgebungstemperatur von 42,3 °C.

Wenn der Wert periodisch benötigt wird, kann auch der AmbientTemperatureCallback Callback verwendet werden. Der Callback wird mit der Funktion SetAmbientTemperatureCallbackConfiguration[] konfiguriert.

BrickletTemperatureIRV2@GetObjectTemperature[] → temperature
Rückgabe:
  • temperature -- Integer

Gibt die Objekttemperatur des Sensors zurück, z.B. die Temperatur der Oberfläche auf welche der Sensor zielt. Der Wertebereich ist von -700 bis 3800 und wird in °C/10 angegeben, z.B. bedeutet ein Wert von 3001 eine gemessene Temperatur von 300,1 °C auf der Oberfläche des Objektes.

Die Temperatur von unterschiedlichen Materialien ist abhängig von ihrem Emissionsgrad. Der Emissionsgrad des Materials kann mit SetEmissivity[] gesetzt werden.

Wenn der Wert periodisch benötigt wird, kann auch der ObjectTemperatureCallback Callback verwendet werden. Der Callback wird mit der Funktion SetObjectTemperatureCallbackConfiguration[] konfiguriert.

Fortgeschrittene Funktionen

BrickletTemperatureIRV2@SetEmissivity[emissivity] → Null
Parameter:
  • emissivity -- Integer

Setzt den Emissionsgrad, welcher zur Berechnung der Oberflächentemperatur benutzt wird, wie von GetObjectTemperature[] zurückgegeben.

Der Emissionsgrad wird normalerweise als Wert zwischen 0,0 und 1,0 angegeben. Eine Liste von Emissionsgraden unterschiedlicher Materialien ist hier zu finden.

Der Parameter von SetEmissivity[] muss mit eine Faktor von 65535 (16-Bit) vorgegeben werden. Beispiel: Ein Emissionsgrad von 0,1 kann mit dem Wert 6553 gesetzt werden, ein Emissionsgrad von 0,5 mit dem Wert 32767 und so weiter.

Bemerkung

Wenn eine exakte Messung der Objekttemperatur notwendig ist, ist es entscheidend eine exakten Emissionsgrad anzugeben.

Der Standard Emissionsgrad ist 1,0 (Wert von 65535) und der minimale Emissionsgrad welcher der Sensor verarbeiten kann ist 0,1 (Wert von 6553).

Der Emissionsgrad wird in nicht-flüchtigem Speicher gespeichert und wird auch noch einem Neustart weiter genutzt.

BrickletTemperatureIRV2@GetEmissivity[] → emissivity
Rückgabe:
  • emissivity -- Integer

Gibt den Emissionsgrad zurück, wie von SetEmissivity[] gesetzt.

BrickletTemperatureIRV2@GetAPIVersion[] → {apiVersion1, apiVersion2, apiVersion3}
Rückgabe:
  • apiVersioni -- Integer

Gibt die Version der API Definition (Major, Minor, Revision) zurück, die diese API Bindings implementieren. Dies ist weder die Release-Version dieser API Bindings noch gibt es in irgendeiner Weise Auskunft über den oder das repräsentierte(n) Brick oder Bricklet.

BrickletTemperatureIRV2@GetResponseExpected[functionId] → responseExpected
Parameter:
  • functionId -- Integer
Rückgabe:
  • responseExpected -- True/False

Gibt das Response-Expected-Flag für die Funktion mit der angegebenen Funktions IDs zurück. Es ist true falls für die Funktion beim Aufruf eine Antwort erwartet wird, false andernfalls.

Für Getter-Funktionen ist diese Flag immer gesetzt und kann nicht entfernt werden, da diese Funktionen immer eine Antwort senden. Für Konfigurationsfunktionen für Callbacks ist es standardmäßig gesetzt, kann aber entfernt werden mittels SetResponseExpected[]. Für Setter-Funktionen ist es standardmäßig nicht gesetzt, kann aber gesetzt werden.

Wenn das Response-Expected-Flag für eine Setter-Funktion gesetzt ist, können Timeouts und andere Fehlerfälle auch für Aufrufe dieser Setter-Funktion detektiert werden. Das Gerät sendet dann eine Antwort extra für diesen Zweck. Wenn das Flag für eine Setter-Funktion nicht gesetzt ist, dann wird keine Antwort vom Gerät gesendet und Fehler werden stillschweigend ignoriert, da sie nicht detektiert werden können.

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

  • BrickletTemperatureIRV2`FUNCTIONUSETUAMBIENTUTEMPERATUREUCALLBACKUCONFIGURATION = 2
  • BrickletTemperatureIRV2`FUNCTIONUSETUOBJECTUTEMPERATUREUCALLBACKUCONFIGURATION = 6
  • BrickletTemperatureIRV2`FUNCTIONUSETUEMISSIVITY = 9
  • BrickletTemperatureIRV2`FUNCTIONUSETUWRITEUFIRMWAREUPOINTER = 237
  • BrickletTemperatureIRV2`FUNCTIONUSETUSTATUSULEDUCONFIG = 239
  • BrickletTemperatureIRV2`FUNCTIONURESET = 243
  • BrickletTemperatureIRV2`FUNCTIONUWRITEUUID = 248
BrickletTemperatureIRV2@SetResponseExpected[functionId, responseExpected] → Null
Parameter:
  • functionId -- Integer
  • responseExpected -- True/False

Ändert das Response-Expected-Flag für die Funktion mit der angegebenen Funktion IDs. Diese Flag kann nur für Setter-Funktionen (Standardwert: false) und Konfigurationsfunktionen für Callbacks (Standardwert: true) geändert werden. Für Getter-Funktionen ist das Flag immer gesetzt.

Wenn das Response-Expected-Flag für eine Setter-Funktion gesetzt ist, können Timeouts und andere Fehlerfälle auch für Aufrufe dieser Setter-Funktion detektiert werden. Das Gerät sendet dann eine Antwort extra für diesen Zweck. Wenn das Flag für eine Setter-Funktion nicht gesetzt ist, dann wird keine Antwort vom Gerät gesendet und Fehler werden stillschweigend ignoriert, da sie nicht detektiert werden können.

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

  • BrickletTemperatureIRV2`FUNCTIONUSETUAMBIENTUTEMPERATUREUCALLBACKUCONFIGURATION = 2
  • BrickletTemperatureIRV2`FUNCTIONUSETUOBJECTUTEMPERATUREUCALLBACKUCONFIGURATION = 6
  • BrickletTemperatureIRV2`FUNCTIONUSETUEMISSIVITY = 9
  • BrickletTemperatureIRV2`FUNCTIONUSETUWRITEUFIRMWAREUPOINTER = 237
  • BrickletTemperatureIRV2`FUNCTIONUSETUSTATUSULEDUCONFIG = 239
  • BrickletTemperatureIRV2`FUNCTIONURESET = 243
  • BrickletTemperatureIRV2`FUNCTIONUWRITEUUID = 248
BrickletTemperatureIRV2@SetResponseExpectedAll[responseExpected] → Null
Parameter:
  • responseExpected -- True/False

Ändert das Response-Expected-Flag für alle Setter-Funktionen und Konfigurationsfunktionen für Callbacks diese Gerätes.

BrickletTemperatureIRV2@GetSPITFPErrorCount[out errorCountAckChecksum, out errorCountMessageChecksum, out errorCountFrame, out errorCountOverflow] → Null
Parameter:
  • errorCountAckChecksum -- Integer
  • errorCountMessageChecksum -- Integer
  • errorCountFrame -- Integer
  • errorCountOverflow -- Integer

Gibt die Anzahl der Fehler die während der Kommunikation zwischen Brick und Bricklet aufgetreten sind zurück.

Die Fehler sind aufgeteilt in

  • ACK-Checksummen Fehler,
  • Message-Checksummen Fehler,
  • Framing Fehler und
  • Overflow Fehler.

Die Fehlerzähler sind für Fehler die auf der Seite des Bricklets auftreten. Jedes Brick hat eine ähnliche Funktion welche die Fehler auf Brickseite ausgibt.

BrickletTemperatureIRV2@SetBootloaderMode[mode] → status
Parameter:
  • mode -- Integer
Rückgabe:
  • status -- Integer

Setzt den Bootloader-Modus und gibt den Status zurück nachdem die Modusänderungsanfrage bearbeitet wurde.

Mit dieser Funktion ist es möglich vom Bootloader- in den Firmware-Modus zu wechseln und umgekehrt. Ein Welchsel vom Bootlodaer- in der den Firmware-Modus ist nur möglich wenn Entry-Funktion, Device Identifier und CRC vorhanden und korrekt sind.

Diese Funktion wird vom Brick Viewer während des flashens benutzt. In einem normalem Nutzerprogramm sollte diese Funktion nicht benötigt werden.

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

  • BrickletTemperatureIRV2`BOOTLOADERUMODEUBOOTLOADER = 0
  • BrickletTemperatureIRV2`BOOTLOADERUMODEUFIRMWARE = 1
  • BrickletTemperatureIRV2`BOOTLOADERUMODEUBOOTLOADERUWAITUFORUREBOOT = 2
  • BrickletTemperatureIRV2`BOOTLOADERUMODEUFIRMWAREUWAITUFORUREBOOT = 3
  • BrickletTemperatureIRV2`BOOTLOADERUMODEUFIRMWAREUWAITUFORUERASEUANDUREBOOT = 4
  • BrickletTemperatureIRV2`BOOTLOADERUSTATUSUOK = 0
  • BrickletTemperatureIRV2`BOOTLOADERUSTATUSUINVALIDUMODE = 1
  • BrickletTemperatureIRV2`BOOTLOADERUSTATUSUNOUCHANGE = 2
  • BrickletTemperatureIRV2`BOOTLOADERUSTATUSUENTRYUFUNCTIONUNOTUPRESENT = 3
  • BrickletTemperatureIRV2`BOOTLOADERUSTATUSUDEVICEUIDENTIFIERUINCORRECT = 4
  • BrickletTemperatureIRV2`BOOTLOADERUSTATUSUCRCUMISMATCH = 5
BrickletTemperatureIRV2@GetBootloaderMode[] → mode
Rückgabe:
  • mode -- Integer

Gibt den aktuellen Bootloader-Modus zurück, siehe SetBootloaderMode[].

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

  • BrickletTemperatureIRV2`BOOTLOADERUMODEUBOOTLOADER = 0
  • BrickletTemperatureIRV2`BOOTLOADERUMODEUFIRMWARE = 1
  • BrickletTemperatureIRV2`BOOTLOADERUMODEUBOOTLOADERUWAITUFORUREBOOT = 2
  • BrickletTemperatureIRV2`BOOTLOADERUMODEUFIRMWAREUWAITUFORUREBOOT = 3
  • BrickletTemperatureIRV2`BOOTLOADERUMODEUFIRMWAREUWAITUFORUERASEUANDUREBOOT = 4
BrickletTemperatureIRV2@SetWriteFirmwarePointer[pointer] → Null
Parameter:
  • pointer -- Integer

Setzt den Firmware-Pointer für WriteFirmware[]. Der Pointer muss um je 64 Byte erhöht werden. Die Daten werden alle 4 Datenblöcke in den Flash geschrieben (4 Datenblöcke entsprechen einer Page mit 256 Byte).

Diese Funktion wird vom Brick Viewer während des flashens benutzt. In einem normalem Nutzerprogramm sollte diese Funktion nicht benötigt werden.

BrickletTemperatureIRV2@WriteFirmware[{data1, data2, ..., data64}] → status
Parameter:
  • datai -- Integer
Rückgabe:
  • status -- Integer

Schreibt 64 Bytes Firmware an die Position die vorher von SetWriteFirmwarePointer[] gesetzt wurde. Die Firmware wird alle 4 Datenblöcke in den Flash geschrieben.

Eine Firmware kann nur im Bootloader-Mode geschrieben werden.

Diese Funktion wird vom Brick Viewer während des flashens benutzt. In einem normalem Nutzerprogramm sollte diese Funktion nicht benötigt werden.

BrickletTemperatureIRV2@SetStatusLEDConfig[config] → Null
Parameter:
  • config -- Integer

Setzt die Konfiguration der Status-LED. Standardmäßig zeigt die LED die Kommunikationsdatenmenge an. Sie blinkt einmal auf pro 10 empfangenen Datenpaketen zwischen Brick und Bricklet.

Die LED kann auch permanent an/aus gestellt werden oder einen Herzschlag anzeigen.

Wenn das Bricklet sich im Bootlodermodus befindet ist die LED aus.

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

  • BrickletTemperatureIRV2`STATUSULEDUCONFIGUOFF = 0
  • BrickletTemperatureIRV2`STATUSULEDUCONFIGUON = 1
  • BrickletTemperatureIRV2`STATUSULEDUCONFIGUSHOWUHEARTBEAT = 2
  • BrickletTemperatureIRV2`STATUSULEDUCONFIGUSHOWUSTATUS = 3
BrickletTemperatureIRV2@GetStatusLEDConfig[] → config
Rückgabe:
  • config -- Integer

Gibt die Konfiguration zurück, wie von SetStatusLEDConfig[] gesetzt.

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

  • BrickletTemperatureIRV2`STATUSULEDUCONFIGUOFF = 0
  • BrickletTemperatureIRV2`STATUSULEDUCONFIGUON = 1
  • BrickletTemperatureIRV2`STATUSULEDUCONFIGUSHOWUHEARTBEAT = 2
  • BrickletTemperatureIRV2`STATUSULEDUCONFIGUSHOWUSTATUS = 3
BrickletTemperatureIRV2@GetChipTemperature[] → temperature
Rückgabe:
  • temperature -- Integer

Gibt die Temperatur in °C, gemessen im Mikrocontroller, aus. Der Rückgabewert ist nicht die Umgebungstemperatur.

Die Temperatur ist lediglich proportional zur echten Temperatur und hat eine hohe Ungenauigkeit. Daher beschränkt sich der praktische Nutzen auf die Indikation von Temperaturveränderungen.

BrickletTemperatureIRV2@Reset[] → Null

Ein Aufruf dieser Funktion setzt das Bricklet zurück. Nach einem Neustart sind alle Konfiguration verloren.

Nach dem Zurücksetzen ist es notwendig neue Objekte zu erzeugen, Funktionsaufrufe auf bestehenden führen zu undefiniertem Verhalten.

BrickletTemperatureIRV2@WriteUID[uid] → Null
Parameter:
  • uid -- Integer

Schreibt eine neue UID in den Flash. Die UID muss zuerst vom Base58 encodierten String in einen Integer decodiert werden.

Wir empfehlen die Nutzung des Brick Viewers zum ändern der UID.

BrickletTemperatureIRV2@ReadUID[] → uid
Rückgabe:
  • uid -- Integer

Gibt die aktuelle UID als Integer zurück. Dieser Integer kann als Base58 encodiert werden um an den üblichen UID-String zu gelangen.

BrickletTemperatureIRV2@GetIdentity[out uid, out connectedUid, out position, out {hardwareVersion1, hardwareVersion2, hardwareVersion3}, out {firmwareVersion1, firmwareVersion2, firmwareVersion3}, out deviceIdentifier] → Null
Parameter:
  • uid -- String
  • connectedUid -- String
  • position -- Integer
  • hardwareVersioni -- Integer
  • firmwareVersioni -- Integer
  • deviceIdentifier -- Integer

Gibt die UID, die UID zu der das Bricklet verbunden ist, die Position, die Hard- und Firmware Version sowie den Device Identifier zurück.

Die Position kann 'a', 'b', 'c' oder 'd' sein.

Eine Liste der Device Identifier Werte ist hier zu finden. Es gibt auch eine Konstante für den Device Identifier dieses Bricklets.

Konfigurationsfunktionen für Callbacks

BrickletTemperatureIRV2@SetAmbientTemperatureCallbackConfiguration[period, valueHasToChange, option, min, max] → Null
Parameter:
  • period -- Integer
  • valueHasToChange -- True/False
  • option -- Integer
  • min -- Integer
  • max -- Integer

Die Periode in ms ist die Periode mit der der AmbientTemperatureCallback Callback ausgelöst wird. Ein Wert von 0 schaltet den Callback ab.

Wenn der value has to change-Parameter auf True gesetzt wird, wird der Callback nur ausgelöst, wenn der Wert sich im Vergleich zum letzten mal geändert hat. Ändert der Wert sich nicht innerhalb der Periode, so wird der Callback sofort ausgelöst, wenn der Wert sich das nächste mal ändert.

Wird der Parameter auf False gesetzt, so wird der Callback dauerhaft mit der festen Periode ausgelöst unabhängig von den Änderungen des Werts.

Desweiteren ist es möglich den Callback mittels Thresholds einzuschränken.

Der option-Parameter`zusammen mit min/max setzt einen Threshold für den AmbientTemperatureCallback Callback.

Die folgenden Optionen sind möglich:

Option Beschreibung
'x' Threshold ist abgeschaltet
'o' Threshold wird ausgelöst, wenn der Wert außerhalb der Min und Max Werte sind
'i' Threshold wird ausgelöst, wenn der Wert innerhalb der Min und Max Werte sind
'<' Threshold wird ausgelöst, wenn der Wert kleiner ist wie der Min Wert (Max wird ignoriert)
'>' Threshold wird ausgelöst, wenn der Wert größer ist wie der Max Wert (Min wird ignoriert)

Wird die Option auf 'x' gesetzt (Threshold abgeschaltet), so wird der Callback mit der festen Periode ausgelöst.

Der Standardwert ist (0, false, 'x', 0, 0).

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

  • BrickletTemperatureIRV2`THRESHOLDUOPTIONUOFF = ToCharacterCode["x"][[0]]
  • BrickletTemperatureIRV2`THRESHOLDUOPTIONUOUTSIDE = ToCharacterCode["o"][[0]]
  • BrickletTemperatureIRV2`THRESHOLDUOPTIONUINSIDE = ToCharacterCode["i"][[0]]
  • BrickletTemperatureIRV2`THRESHOLDUOPTIONUSMALLER = ToCharacterCode["<"][[0]]
  • BrickletTemperatureIRV2`THRESHOLDUOPTIONUGREATER = ToCharacterCode[">"][[0]]
BrickletTemperatureIRV2@GetAmbientTemperatureCallbackConfiguration[out period, out valueHasToChange, out option, out min, out max] → Null
Parameter:
  • period -- Integer
  • valueHasToChange -- True/False
  • option -- Integer
  • min -- Integer
  • max -- Integer

Gibt die Callback-Konfiguration zurück, wie mittels SetAmbientTemperatureCallbackConfiguration[] gesetzt.

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

  • BrickletTemperatureIRV2`THRESHOLDUOPTIONUOFF = ToCharacterCode["x"][[0]]
  • BrickletTemperatureIRV2`THRESHOLDUOPTIONUOUTSIDE = ToCharacterCode["o"][[0]]
  • BrickletTemperatureIRV2`THRESHOLDUOPTIONUINSIDE = ToCharacterCode["i"][[0]]
  • BrickletTemperatureIRV2`THRESHOLDUOPTIONUSMALLER = ToCharacterCode["<"][[0]]
  • BrickletTemperatureIRV2`THRESHOLDUOPTIONUGREATER = ToCharacterCode[">"][[0]]
BrickletTemperatureIRV2@SetObjectTemperatureCallbackConfiguration[period, valueHasToChange, option, min, max] → Null
Parameter:
  • period -- Integer
  • valueHasToChange -- True/False
  • option -- Integer
  • min -- Integer
  • max -- Integer

Die Periode in ms ist die Periode mit der der ObjectTemperatureCallback Callback ausgelöst wird. Ein Wert von 0 schaltet den Callback ab.

Wenn der value has to change-Parameter auf True gesetzt wird, wird der Callback nur ausgelöst, wenn der Wert sich im Vergleich zum letzten mal geändert hat. Ändert der Wert sich nicht innerhalb der Periode, so wird der Callback sofort ausgelöst, wenn der Wert sich das nächste mal ändert.

Wird der Parameter auf False gesetzt, so wird der Callback dauerhaft mit der festen Periode ausgelöst unabhängig von den Änderungen des Werts.

Desweiteren ist es möglich den Callback mittels Thresholds einzuschränken.

Der option-Parameter`zusammen mit min/max setzt einen Threshold für den ObjectTemperatureCallback Callback.

Die folgenden Optionen sind möglich:

Option Beschreibung
'x' Threshold ist abgeschaltet
'o' Threshold wird ausgelöst, wenn der Wert außerhalb der Min und Max Werte sind
'i' Threshold wird ausgelöst, wenn der Wert innerhalb der Min und Max Werte sind
'<' Threshold wird ausgelöst, wenn der Wert kleiner ist wie der Min Wert (Max wird ignoriert)
'>' Threshold wird ausgelöst, wenn der Wert größer ist wie der Max Wert (Min wird ignoriert)

Wird die Option auf 'x' gesetzt (Threshold abgeschaltet), so wird der Callback mit der festen Periode ausgelöst.

Der Standardwert ist (0, false, 'x', 0, 0).

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

  • BrickletTemperatureIRV2`THRESHOLDUOPTIONUOFF = ToCharacterCode["x"][[0]]
  • BrickletTemperatureIRV2`THRESHOLDUOPTIONUOUTSIDE = ToCharacterCode["o"][[0]]
  • BrickletTemperatureIRV2`THRESHOLDUOPTIONUINSIDE = ToCharacterCode["i"][[0]]
  • BrickletTemperatureIRV2`THRESHOLDUOPTIONUSMALLER = ToCharacterCode["<"][[0]]
  • BrickletTemperatureIRV2`THRESHOLDUOPTIONUGREATER = ToCharacterCode[">"][[0]]
BrickletTemperatureIRV2@GetObjectTemperatureCallbackConfiguration[out period, out valueHasToChange, out option, out min, out max] → Null
Parameter:
  • period -- Integer
  • valueHasToChange -- True/False
  • option -- Integer
  • min -- Integer
  • max -- Integer

Gibt die Callback-Konfiguration zurück, wie mittels SetObjectTemperatureCallbackConfiguration[] gesetzt.

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

  • BrickletTemperatureIRV2`THRESHOLDUOPTIONUOFF = ToCharacterCode["x"][[0]]
  • BrickletTemperatureIRV2`THRESHOLDUOPTIONUOUTSIDE = ToCharacterCode["o"][[0]]
  • BrickletTemperatureIRV2`THRESHOLDUOPTIONUINSIDE = ToCharacterCode["i"][[0]]
  • BrickletTemperatureIRV2`THRESHOLDUOPTIONUSMALLER = ToCharacterCode["<"][[0]]
  • BrickletTemperatureIRV2`THRESHOLDUOPTIONUGREATER = ToCharacterCode[">"][[0]]

Callbacks

Callbacks können registriert werden um zeitkritische oder wiederkehrende Daten vom Gerät zu erhalten. Die Registrierung erfolgt indem eine Funktion einem Callback Property des Geräte Objektes zugewiesen wird:

MyCallback[sender_,value_]:=Print["Value: "<>ToString[value]]

AddEventHandler[temperatureIRV2@ExampleCallback,MyCallback]

Weitere Informationen über Event-Behandlung mittels .NET/Link sind in der entsprechende Mathematica .NET/Link Dokumentation zu finden.

Die verfügbaren Callback Properties und ihre Parametertypen werden weiter unten beschrieben.

Bemerkung

Callbacks für wiederkehrende Ereignisse zu verwenden ist immer zu bevorzugen gegenüber der Verwendung von Abfragen. Es wird weniger USB-Bandbreite benutzt und die Latenz ist erheblich geringer, da es keine Paketumlaufzeit gibt.

event BrickletTemperatureIRV2@AmbientTemperatureCallback[sender, temperature]
Parameter:
  • sender -- NETObject[BrickletTemperatureIRV2]
  • temperature -- Integer

Dieser Callback wird periodisch ausgelöst abhängig von der mittels SetAmbientTemperatureCallbackConfiguration[] gesetzten Konfiguration

Der Parameter ist der gleiche wie GetAmbientTemperature[].

event BrickletTemperatureIRV2@ObjectTemperatureCallback[sender, temperature]
Parameter:
  • sender -- NETObject[BrickletTemperatureIRV2]
  • temperature -- Integer

Dieser Callback wird periodisch ausgelöst abhängig von der mittels SetObjectTemperatureCallbackConfiguration[] gesetzten Konfiguration

Der Parameter ist der gleiche wie GetObjectTemperature[].

Konstanten

BrickletTemperatureIRV2`DEVICEUIDENTIFIER

Diese Konstante wird verwendet um ein Temperature IR Bricklet 2.0 zu identifizieren.

Die GetIdentity[] Funktion und der IPConnection@EnumerateCallback Callback der IP Connection haben ein deviceIdentifier Parameter um den Typ des Bricks oder Bricklets anzugeben.

BrickletTemperatureIRV2`DEVICEDISPLAYNAME

Diese Konstante stellt den Anzeigenamen eines Temperature IR Bricklet 2.0 dar.