Mathematica - OLED 128x64 Bricklet 2.0

Dies ist die Beschreibung der Mathematica API Bindings für das OLED 128x64 Bricklet 2.0. Allgemeine Informationen über die Funktionen und technischen Spezifikationen des OLED 128x64 Bricklet 2.0 sind in dessen Hardware Beschreibung zusammengefasst.

Eine Installationanleitung für die Mathematica API Bindings ist Teil deren allgemeine Beschreibung.

Beispiele

Der folgende Beispielcode ist Public Domain (CC0 1.0).

Hello World

Download (ExampleHelloWorld.nb)

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Needs["NETLink`"]
LoadNETAssembly["Tinkerforge",NotebookDirectory[]<>"../../.."]

host="localhost"
port=4223
uid="XYZ"(*Change XYZ to the UID of your OLED 128x64 Bricklet 2.0*)

(*Create IPConnection and device object*)
ipcon=NETNew["Tinkerforge.IPConnection"]
oled=NETNew["Tinkerforge.BrickletOLED128x64V2",uid,ipcon]
ipcon@Connect[host,port]

(*Clear display*)
oled@ClearDisplay[]

(*Write "Hello World" starting from upper left corner of the screen*)
oled@WriteLine[0,0,"Hello World"]

(*Clean up*)
ipcon@Disconnect[]
ReleaseNETObject[oled]
ReleaseNETObject[ipcon]

API

Prinzipiell kann jede Funktion der Mathematica Bindings, welche einen Wert zurück gibt eine Tinkerforge.TimeoutException werfen. Diese Exception wird geworfen wenn das Gerät nicht antwortet. Wenn eine Kabelverbindung genutzt wird, ist es unwahrscheinlich, dass die Exception geworfen wird (unter der Annahme, dass das Gerät nicht abgesteckt wird). Bei einer drahtlosen Verbindung können Zeitüberschreitungen auftreten, sobald die Entfernung zum Gerät zu groß wird.

Da .NET/Link nicht mehrere Rückgabewerte direkt unterstützt, wird das out Schlüsselwort genutzt, um mehrere Werte aus einer Funktion zurückzugeben. Weitere Informationen über das out Schlüsselwort in .NET/Link sind in der entsprechende Mathematica .NET/Link Dokumentation zu finden.

Der Namensraum für alle Brick/Bricklet Bindings und die IPConnection ist Tinkerforge.*.

Grundfunktionen

BrickletOLED128x64V2[uid, ipcon] → oled128x64V2
Parameter:
  • uid – Typ: String
  • ipcon – Typ: NETObject[IPConnection]
Rückgabe:
  • oled128x64V2 – Typ: NETObject[BrickletOLED128x64V2]

Erzeugt ein Objekt mit der eindeutigen Geräte ID uid:

oled128x64V2=NETNew["Tinkerforge.BrickletOLED128x64V2","YOUR_DEVICE_UID",ipcon]

Dieses Objekt kann benutzt werden, nachdem die IP Connection verbunden ist (siehe Beispiele oben).

Die .NET Runtime hat eingebauten Garbage Collection welche Objekte wieder freigibt, wenn sie vom Programm nicht mehr verwendet werden. Da Mathematica aber selbst nicht automatisch feststellen kann, wann ein Mathematica "Programm" ein .NET Objekt nicht mehr verwendet, muss sich das Programm selbst darum kümmern. Für diesen Zweck wird die ReleaseNETObject[] Funktion in den Beispielen verwendet.

Weitere Informationen über Objekt-Verwaltung mittels .NET/Link sind in der entsprechende Mathematica .NET/Link Dokumentation zu finden.

BrickletOLED128x64V2@WritePixels[xStart, yStart, xEnd, yEnd, {pixels1, pixels2, ...}] → Null
Parameter:
  • xStart – Typ: Integer, Wertebereich: [0 bis 255]
  • yStart – Typ: Integer, Wertebereich: [0 bis 255]
  • xEnd – Typ: Integer, Wertebereich: [0 bis 255]
  • yEnd – Typ: Integer, Wertebereich: [0 bis 255]
  • pixelsi – Typ: True/False

Schreibt Pixel in das angegebene Fenster.

Die X-Achse läuft von 0 bis 127 und die Y-Achse von 0 bis 63. Die Pixel werden zeilenweise von oben nach unten und die Zeilen werden jeweils von links nach rechts geschrieben.

Wenn Automatic Draw aktiviert ist (Standard), dann werden die Pixel direkt auf den Display geschrieben. Nur Pixel die sich wirklich verändert haben werden auf dem Display aktualisiert.

Wenn Automatic Draw deaktiviert ist, dann werden die Pixel in einen internen Buffer geschrieben der dann durch einen Aufruf von DrawBufferedFrame[] auf dem Display angezeigt werden kann. Dadurch kann Flicker vermieden werden, wenn ein komplexes Bild in mehreren Schritten aufgebaut wird.

Automatic Draw kann über die SetDisplayConfiguration[] Funktion eingestellt werden.

BrickletOLED128x64V2@ReadPixels[xStart, yStart, xEnd, yEnd] → {pixels1, pixels2, ...}
Parameter:
  • xStart – Typ: Integer, Wertebereich: [0 bis 255]
  • yStart – Typ: Integer, Wertebereich: [0 bis 255]
  • xEnd – Typ: Integer, Wertebereich: [0 bis 255]
  • yEnd – Typ: Integer, Wertebereich: [0 bis 255]
Rückgabe:
  • pixelsi – Typ: True/False

Liest Pixel aus dem angegebenen Fenster.

Die X-Achse läuft von 0 bis 127 und die Y-Achse von 0 bis 63. Die Pixel werden zeilenweise von oben nach unten und die Zeilen werden jeweils von links nach rechts gelesen.

Wenn Automatic Draw aktiviert ist (Standard), dann werden die Pixel direkt vom Display gelesen.

Wenn Automatic Draw deaktiviert ist, dann werden die Pixel aus einen internen Buffer gelesen (siehe DrawBufferedFrame[]).

Automatic Draw kann über die SetDisplayConfiguration[] Funktion eingestellt werden.

BrickletOLED128x64V2@ClearDisplay[] → Null

Löscht den kompletten aktuellen Inhalt des Displays.

Wenn Automatic Draw aktiviert ist (Standard), dann werden die Pixel direkt gelöscht.

Wenn Automatic Draw deaktiviert ist, dann werden die Pixel im internen Buffer gelöscht der dann durch einen Aufruf von DrawBufferedFrame[] auf dem Display angezeigt werden kann. Dadurch kann Flicker vermieden werden, wenn ein komplexes Bild in mehreren Schritten aufgebaut wird.

Automatic Draw kann über die SetDisplayConfiguration[] Funktion eingestellt werden.

BrickletOLED128x64V2@WriteLine[line, position, text] → Null
Parameter:
  • line – Typ: Integer, Wertebereich: [0 bis 255]
  • position – Typ: Integer, Wertebereich: [0 bis 255]
  • text – Typ: String, Länge: bis zu 22

Schreibt einen Text in die angegebene Zeile (0 bis 7) mit einer vorgegebenen Position (0 bis 21). Der Text kann maximal 22 Zeichen lang sein.

Beispiel: (1, 10, "Hallo") schreibt Hallo in die Mitte der zweiten Zeile des Displays.

Das Display nutzt einen speziellen 5x7 Pixel Zeichensatz. Der Zeichensatz kann mit Hilfe von Brick Viewer angezeigt werden.

Wenn Automatic Draw aktiviert ist (Standard), dann wird der Text direkt auf den Display geschrieben. Nur Pixel die sich wirklich verändert haben werden auf dem Display aktualisiert.

Wenn Automatic Draw deaktiviert ist, dann wird der Text in einen internen Buffer geschrieben der dann durch einen Aufruf von DrawBufferedFrame[] auf dem Display angezeigt werden kann. Dadurch kann Flicker vermieden werden, wenn ein komplexes Bild in mehreren Schritten aufgebaut wird.

Automatic Draw kann über die SetDisplayConfiguration[] Funktion eingestellt werden.

BrickletOLED128x64V2@DrawBufferedFrame[forceCompleteRedraw] → Null
Parameter:
  • forceCompleteRedraw – Typ: True/False

Stellt den aktuell Inhalt des internen Buffers auf dem Display dar. Normalerweise schreibt jeder Aufruf von WritePixels[] und WriteLine[] direkt auf den Display. Wenn jedoch Automatic Draw deaktiviert ist (SetDisplayConfiguration[]), dann werden Änderungen in einen internen Buffer anstatt auf den Display geschrieben. Der internen Buffer kann dann durch einen Aufruf dieser Funktion auf den Display geschrieben werden. Dadurch kann Flicker vermieden werden, wenn ein komplexes Bild in mehreren Schritten aufgebaut wird.

Wenn Force Complete Redraw auf true gesetzt ist, dann wird der gesamte Display aktualisiert, anstatt nur die Pixel die sich wirklich verändert haben. Normalerweise sollte dies nicht notwendig sein, außer bei hängenden Pixeln bedingt durch Fehler.

Fortgeschrittene Funktionen

BrickletOLED128x64V2@SetDisplayConfiguration[contrast, invert, automaticDraw] → Null
Parameter:
  • contrast – Typ: Integer, Wertebereich: [0 bis 255]
  • invert – Typ: True/False
  • automaticDraw – Typ: True/False

Setzt die Konfiguration des Displays.

Der Kontrast kann zwischen 0 und 255 und das Farbschema invertiert (weiß/schwarz) eingestellt werden.

Wenn Automatic Draw aktiviert (true) ist dann wird das Display bei jedem Aufruf von WritePixels[] und WriteLine[] aktualisiert. Wenn Automatic Draw deaktiviert (false) ist, dann werden Änderungen in einen internen Buffer geschrieben, der dann bei bei einem Aufruf von DrawBufferedFrame[] auf dem Display angezeigt wird.

Standardwerte: Kontrast 143, Invertierung aus und Automatic Draw aktiviert.

BrickletOLED128x64V2@GetDisplayConfiguration[out contrast, out invert, out automaticDraw] → Null
Ausgabeparameter:
  • contrast – Typ: Integer, Wertebereich: [0 bis 255]
  • invert – Typ: True/False
  • automaticDraw – Typ: True/False

Gibt die Konfiguration zurück, wie von SetDisplayConfiguration[] gesetzt.

BrickletOLED128x64V2@GetAPIVersion[] → {apiVersion1, apiVersion2, apiVersion3}
Rückgabe:
  • apiVersioni – Typ: Integer, Wertebereich: [0 bis 255]

Gibt die Version der API Definition (Major, Minor, Revision) zurück, die diese API Bindings implementieren. Dies ist weder die Release-Version dieser API Bindings noch gibt es in irgendeiner Weise Auskunft über den oder das repräsentierte(n) Brick oder Bricklet.

BrickletOLED128x64V2@GetResponseExpected[functionId] → responseExpected
Parameter:
  • functionId – Typ: Integer, Wertebereich: Siehe Konstanten
Rückgabe:
  • responseExpected – Typ: True/False

Gibt das Response-Expected-Flag für die Funktion mit der angegebenen Funktions IDs zurück. Es ist true falls für die Funktion beim Aufruf eine Antwort erwartet wird, false andernfalls.

Für Getter-Funktionen ist diese Flag immer gesetzt und kann nicht entfernt werden, da diese Funktionen immer eine Antwort senden. Für Konfigurationsfunktionen für Callbacks ist es standardmäßig gesetzt, kann aber entfernt werden mittels SetResponseExpected[]. Für Setter-Funktionen ist es standardmäßig nicht gesetzt, kann aber gesetzt werden.

Wenn das Response-Expected-Flag für eine Setter-Funktion gesetzt ist, können Timeouts und andere Fehlerfälle auch für Aufrufe dieser Setter-Funktion detektiert werden. Das Gerät sendet dann eine Antwort extra für diesen Zweck. Wenn das Flag für eine Setter-Funktion nicht gesetzt ist, dann wird keine Antwort vom Gerät gesendet und Fehler werden stillschweigend ignoriert, da sie nicht detektiert werden können.

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

Für functionId:

  • BrickletOLED128x64V2`FUNCTIONUWRITEUPIXELS = 1
  • BrickletOLED128x64V2`FUNCTIONUCLEARUDISPLAY = 3
  • BrickletOLED128x64V2`FUNCTIONUSETUDISPLAYUCONFIGURATION = 4
  • BrickletOLED128x64V2`FUNCTIONUWRITEULINE = 6
  • BrickletOLED128x64V2`FUNCTIONUDRAWUBUFFEREDUFRAME = 7
  • BrickletOLED128x64V2`FUNCTIONUSETUWRITEUFIRMWAREUPOINTER = 237
  • BrickletOLED128x64V2`FUNCTIONUSETUSTATUSULEDUCONFIG = 239
  • BrickletOLED128x64V2`FUNCTIONURESET = 243
  • BrickletOLED128x64V2`FUNCTIONUWRITEUUID = 248
BrickletOLED128x64V2@SetResponseExpected[functionId, responseExpected] → Null
Parameter:
  • functionId – Typ: Integer, Wertebereich: Siehe Konstanten
  • responseExpected – Typ: True/False

Ändert das Response-Expected-Flag für die Funktion mit der angegebenen Funktion IDs. Diese Flag kann nur für Setter-Funktionen (Standardwert: false) und Konfigurationsfunktionen für Callbacks (Standardwert: true) geändert werden. Für Getter-Funktionen ist das Flag immer gesetzt.

Wenn das Response-Expected-Flag für eine Setter-Funktion gesetzt ist, können Timeouts und andere Fehlerfälle auch für Aufrufe dieser Setter-Funktion detektiert werden. Das Gerät sendet dann eine Antwort extra für diesen Zweck. Wenn das Flag für eine Setter-Funktion nicht gesetzt ist, dann wird keine Antwort vom Gerät gesendet und Fehler werden stillschweigend ignoriert, da sie nicht detektiert werden können.

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

Für functionId:

  • BrickletOLED128x64V2`FUNCTIONUWRITEUPIXELS = 1
  • BrickletOLED128x64V2`FUNCTIONUCLEARUDISPLAY = 3
  • BrickletOLED128x64V2`FUNCTIONUSETUDISPLAYUCONFIGURATION = 4
  • BrickletOLED128x64V2`FUNCTIONUWRITEULINE = 6
  • BrickletOLED128x64V2`FUNCTIONUDRAWUBUFFEREDUFRAME = 7
  • BrickletOLED128x64V2`FUNCTIONUSETUWRITEUFIRMWAREUPOINTER = 237
  • BrickletOLED128x64V2`FUNCTIONUSETUSTATUSULEDUCONFIG = 239
  • BrickletOLED128x64V2`FUNCTIONURESET = 243
  • BrickletOLED128x64V2`FUNCTIONUWRITEUUID = 248
BrickletOLED128x64V2@SetResponseExpectedAll[responseExpected] → Null
Parameter:
  • responseExpected – Typ: True/False

Ändert das Response-Expected-Flag für alle Setter-Funktionen und Konfigurationsfunktionen für Callbacks diese Gerätes.

BrickletOLED128x64V2@GetSPITFPErrorCount[out errorCountAckChecksum, out errorCountMessageChecksum, out errorCountFrame, out errorCountOverflow] → Null
Ausgabeparameter:
  • errorCountAckChecksum – Typ: Integer, Wertebereich: [0 bis 232 - 1]
  • errorCountMessageChecksum – Typ: Integer, Wertebereich: [0 bis 232 - 1]
  • errorCountFrame – Typ: Integer, Wertebereich: [0 bis 232 - 1]
  • errorCountOverflow – Typ: Integer, Wertebereich: [0 bis 232 - 1]

Gibt die Anzahl der Fehler die während der Kommunikation zwischen Brick und Bricklet aufgetreten sind zurück.

Die Fehler sind aufgeteilt in

  • ACK-Checksummen Fehler,
  • Message-Checksummen Fehler,
  • Framing Fehler und
  • Overflow Fehler.

Die Fehlerzähler sind für Fehler die auf der Seite des Bricklets auftreten. Jedes Brick hat eine ähnliche Funktion welche die Fehler auf Brickseite ausgibt.

BrickletOLED128x64V2@SetBootloaderMode[mode] → status
Parameter:
  • mode – Typ: Integer, Wertebereich: Siehe Konstanten
Rückgabe:
  • status – Typ: Integer, Wertebereich: Siehe Konstanten

Setzt den Bootloader-Modus und gibt den Status zurück nachdem die Modusänderungsanfrage bearbeitet wurde.

Mit dieser Funktion ist es möglich vom Bootloader- in den Firmware-Modus zu wechseln und umgekehrt. Ein Welchsel vom Bootlodaer- in der den Firmware-Modus ist nur möglich wenn Entry-Funktion, Device Identifier und CRC vorhanden und korrekt sind.

Diese Funktion wird vom Brick Viewer während des flashens benutzt. In einem normalem Nutzerprogramm sollte diese Funktion nicht benötigt werden.

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

Für mode:

  • BrickletOLED128x64V2`BOOTLOADERUMODEUBOOTLOADER = 0
  • BrickletOLED128x64V2`BOOTLOADERUMODEUFIRMWARE = 1
  • BrickletOLED128x64V2`BOOTLOADERUMODEUBOOTLOADERUWAITUFORUREBOOT = 2
  • BrickletOLED128x64V2`BOOTLOADERUMODEUFIRMWAREUWAITUFORUREBOOT = 3
  • BrickletOLED128x64V2`BOOTLOADERUMODEUFIRMWAREUWAITUFORUERASEUANDUREBOOT = 4

Für status:

  • BrickletOLED128x64V2`BOOTLOADERUSTATUSUOK = 0
  • BrickletOLED128x64V2`BOOTLOADERUSTATUSUINVALIDUMODE = 1
  • BrickletOLED128x64V2`BOOTLOADERUSTATUSUNOUCHANGE = 2
  • BrickletOLED128x64V2`BOOTLOADERUSTATUSUENTRYUFUNCTIONUNOTUPRESENT = 3
  • BrickletOLED128x64V2`BOOTLOADERUSTATUSUDEVICEUIDENTIFIERUINCORRECT = 4
  • BrickletOLED128x64V2`BOOTLOADERUSTATUSUCRCUMISMATCH = 5
BrickletOLED128x64V2@GetBootloaderMode[] → mode
Rückgabe:
  • mode – Typ: Integer, Wertebereich: Siehe Konstanten

Gibt den aktuellen Bootloader-Modus zurück, siehe SetBootloaderMode[].

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

Für mode:

  • BrickletOLED128x64V2`BOOTLOADERUMODEUBOOTLOADER = 0
  • BrickletOLED128x64V2`BOOTLOADERUMODEUFIRMWARE = 1
  • BrickletOLED128x64V2`BOOTLOADERUMODEUBOOTLOADERUWAITUFORUREBOOT = 2
  • BrickletOLED128x64V2`BOOTLOADERUMODEUFIRMWAREUWAITUFORUREBOOT = 3
  • BrickletOLED128x64V2`BOOTLOADERUMODEUFIRMWAREUWAITUFORUERASEUANDUREBOOT = 4
BrickletOLED128x64V2@SetWriteFirmwarePointer[pointer] → Null
Parameter:
  • pointer – Typ: Integer, Wertebereich: [0 bis 232 - 1]

Setzt den Firmware-Pointer für WriteFirmware[]. Der Pointer muss um je 64 Byte erhöht werden. Die Daten werden alle 4 Datenblöcke in den Flash geschrieben (4 Datenblöcke entsprechen einer Page mit 256 Byte).

Diese Funktion wird vom Brick Viewer während des flashens benutzt. In einem normalem Nutzerprogramm sollte diese Funktion nicht benötigt werden.

BrickletOLED128x64V2@WriteFirmware[{data1, data2, ..., data64}] → status
Parameter:
  • datai – Typ: Integer, Wertebereich: [0 bis 255]
Rückgabe:
  • status – Typ: Integer, Wertebereich: [0 bis 255]

Schreibt 64 Bytes Firmware an die Position die vorher von SetWriteFirmwarePointer[] gesetzt wurde. Die Firmware wird alle 4 Datenblöcke in den Flash geschrieben.

Eine Firmware kann nur im Bootloader-Mode geschrieben werden.

Diese Funktion wird vom Brick Viewer während des flashens benutzt. In einem normalem Nutzerprogramm sollte diese Funktion nicht benötigt werden.

BrickletOLED128x64V2@SetStatusLEDConfig[config] → Null
Parameter:
  • config – Typ: Integer, Wertebereich: Siehe Konstanten

Setzt die Konfiguration der Status-LED. Standardmäßig zeigt die LED die Kommunikationsdatenmenge an. Sie blinkt einmal auf pro 10 empfangenen Datenpaketen zwischen Brick und Bricklet.

Die LED kann auch permanent an/aus gestellt werden oder einen Herzschlag anzeigen.

Wenn das Bricklet sich im Bootlodermodus befindet ist die LED aus.

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

Für config:

  • BrickletOLED128x64V2`STATUSULEDUCONFIGUOFF = 0
  • BrickletOLED128x64V2`STATUSULEDUCONFIGUON = 1
  • BrickletOLED128x64V2`STATUSULEDUCONFIGUSHOWUHEARTBEAT = 2
  • BrickletOLED128x64V2`STATUSULEDUCONFIGUSHOWUSTATUS = 3
BrickletOLED128x64V2@GetStatusLEDConfig[] → config
Rückgabe:
  • config – Typ: Integer, Wertebereich: Siehe Konstanten

Gibt die Konfiguration zurück, wie von SetStatusLEDConfig[] gesetzt.

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

Für config:

  • BrickletOLED128x64V2`STATUSULEDUCONFIGUOFF = 0
  • BrickletOLED128x64V2`STATUSULEDUCONFIGUON = 1
  • BrickletOLED128x64V2`STATUSULEDUCONFIGUSHOWUHEARTBEAT = 2
  • BrickletOLED128x64V2`STATUSULEDUCONFIGUSHOWUSTATUS = 3
BrickletOLED128x64V2@GetChipTemperature[] → temperature
Rückgabe:
  • temperature – Typ: Integer, Wertebereich: [-215 bis 215 - 1]

Gibt die Temperatur in °C, gemessen im Mikrocontroller, aus. Der Rückgabewert ist nicht die Umgebungstemperatur.

Die Temperatur ist lediglich proportional zur echten Temperatur und hat eine hohe Ungenauigkeit. Daher beschränkt sich der praktische Nutzen auf die Indikation von Temperaturveränderungen.

BrickletOLED128x64V2@Reset[] → Null

Ein Aufruf dieser Funktion setzt das Bricklet zurück. Nach einem Neustart sind alle Konfiguration verloren.

Nach dem Zurücksetzen ist es notwendig neue Objekte zu erzeugen, Funktionsaufrufe auf bestehenden führen zu undefiniertem Verhalten.

BrickletOLED128x64V2@WriteUID[uid] → Null
Parameter:
  • uid – Typ: Integer, Wertebereich: [0 bis 232 - 1]

Schreibt eine neue UID in den Flash. Die UID muss zuerst vom Base58 encodierten String in einen Integer decodiert werden.

Wir empfehlen die Nutzung des Brick Viewers zum ändern der UID.

BrickletOLED128x64V2@ReadUID[] → uid
Rückgabe:
  • uid – Typ: Integer, Wertebereich: [0 bis 232 - 1]

Gibt die aktuelle UID als Integer zurück. Dieser Integer kann als Base58 encodiert werden um an den üblichen UID-String zu gelangen.

BrickletOLED128x64V2@GetIdentity[out uid, out connectedUid, out position, out {hardwareVersion1, hardwareVersion2, hardwareVersion3}, out {firmwareVersion1, firmwareVersion2, firmwareVersion3}, out deviceIdentifier] → Null
Ausgabeparameter:
  • uid – Typ: String, Länge: bis zu 8
  • connectedUid – Typ: String, Länge: bis zu 8
  • position – Typ: Integer
  • hardwareVersioni – Typ: Integer, Wertebereich: [0 bis 255]
  • firmwareVersioni – Typ: Integer, Wertebereich: [0 bis 255]
  • deviceIdentifier – Typ: Integer, Wertebereich: [0 bis 216 - 1]

Gibt die UID, die UID zu der das Bricklet verbunden ist, die Position, die Hard- und Firmware Version sowie den Device Identifier zurück.

Die Position kann 'a', 'b', 'c' oder 'd' sein.

Eine Liste der Device Identifier Werte ist hier zu finden. Es gibt auch eine Konstante für den Device Identifier dieses Bricklets.

Konstanten

BrickletOLED128x64V2`DEVICEUIDENTIFIER

Diese Konstante wird verwendet um ein OLED 128x64 Bricklet 2.0 zu identifizieren.

Die GetIdentity[] Funktion und der IPConnection@EnumerateCallback Callback der IP Connection haben ein deviceIdentifier Parameter um den Typ des Bricks oder Bricklets anzugeben.

BrickletOLED128x64V2`DEVICEDISPLAYNAME

Diese Konstante stellt den Anzeigenamen eines OLED 128x64 Bricklet 2.0 dar.