Mathematica - Temperature IR Bricklet

Dies ist die Beschreibung der Mathematica API Bindings für das Temperature IR Bricklet. Allgemeine Informationen über die Funktionen und technischen Spezifikationen des Temperature IR Bricklet sind in dessen Hardware Beschreibung zusammengefasst.

Eine Installationanleitung für die Mathematica API Bindings ist Teil deren allgemeine Beschreibung.

Beispiele

Der folgende Beispielcode ist Public Domain (CC0 1.0).

Simple

Download (ExampleSimple.nb)

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Needs["NETLink`"]
LoadNETAssembly["Tinkerforge",NotebookDirectory[]<>"../../.."]

host="localhost"
port=4223
uid="XYZ"(*Change XYZ to the UID of your Temperature IR Bricklet*)

(*Create IPConnection and device object*)
ipcon=NETNew["Tinkerforge.IPConnection"]
tir=NETNew["Tinkerforge.BrickletTemperatureIR",uid,ipcon]
ipcon@Connect[host,port]

(*Get current ambient temperature*)
Print["Ambient Temperature: "<>ToString[N[Quantity[tir@GetAmbientTemperature[],"°C/10"]]]]

(*Get current object temperature*)
Print["Object Temperature: "<>ToString[N[Quantity[tir@GetObjectTemperature[],"°C/10"]]]]

(*Clean up*)
ipcon@Disconnect[]
ReleaseNETObject[tir]
ReleaseNETObject[ipcon]

Callback

Download (ExampleCallback.nb)

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Needs["NETLink`"]
LoadNETAssembly["Tinkerforge",NotebookDirectory[]<>"../../.."]

host="localhost"
port=4223
uid="XYZ"(*Change XYZ to the UID of your Temperature IR Bricklet*)

(*Create IPConnection and device object*)
ipcon=NETNew["Tinkerforge.IPConnection"]
tir=NETNew["Tinkerforge.BrickletTemperatureIR",uid,ipcon]
ipcon@Connect[host,port]

(*Callback function for object temperature callback*)
ObjectTemperatureCB[sender_,temperature_]:=
 Print["Object Temperature: "<>ToString[N[Quantity[temperature,"°C/10"]]]]
AddEventHandler[tir@ObjectTemperatureCallback,ObjectTemperatureCB]

(*Set period for object temperature callback to 1s (1000ms)*)
(*Note: The object temperature callback is only called every second*)
(*if the object temperature has changed since the last call!*)
tir@SetObjectTemperatureCallbackPeriod[1000]

Input["Click OK to exit"]

(*Clean up*)
ipcon@Disconnect[]
ReleaseNETObject[tir]
ReleaseNETObject[ipcon]

Water Boiling

Download (ExampleWaterBoiling.nb)

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Needs["NETLink`"]
LoadNETAssembly["Tinkerforge",NotebookDirectory[]<>"../../.."]

host="localhost"
port=4223
uid="XYZ"(*Change XYZ to the UID of your Temperature IR Bricklet*)

(*Create IPConnection and device object*)
ipcon=NETNew["Tinkerforge.IPConnection"]
tir=NETNew["Tinkerforge.BrickletTemperatureIR",uid,ipcon]
ipcon@Connect[host,port]

(*Set emissivity to 0.98 (emissivity of water, 65535 * 0.98 = 64224.299)*)
tir@SetEmissivity[64224]

(*Get threshold callbacks with a debounce time of 10 seconds (10000ms)*)
tir@SetDebouncePeriod[10000]

(*Callback function for object temperature reached callback*)
ObjectTemperatureReachedCB[sender_,temperature_]:=
 Module[{},
  Print["Object Temperature: "<>ToString[N[Quantity[temperature,"°C/10"]]]];
  Print["The water is boiling!"]
 ]

AddEventHandler[tir@ObjectTemperatureReachedCallback,ObjectTemperatureReachedCB]

(*Configure threshold for object temperature "greater than 100 °C"*)
option=Tinkerforge`BrickletTemperatureIR`THRESHOLDUOPTIONUGREATER
tir@SetObjectTemperatureCallbackThreshold[option,100*10,0]

Input["Click OK to exit"]

(*Clean up*)
ipcon@Disconnect[]
ReleaseNETObject[tir]
ReleaseNETObject[ipcon]

API

Prinzipiell kann jede Funktion der Mathematica Bindings, welche einen Wert zurück gibt eine Tinkerforge.TimeoutException werfen. Diese Exception wird geworfen wenn das Gerät nicht antwortet. Wenn eine Kabelverbindung genutzt wird, ist es unwahrscheinlich, dass die Exception geworfen wird (unter der Annahme, dass das Gerät nicht abgesteckt wird). Bei einer drahtlosen Verbindung können Zeitüberschreitungen auftreten, sobald die Entfernung zum Gerät zu groß wird.

Da .NET/Link nicht mehrere Rückgabewerte direkt unterstützt, wird das out Schlüsselwort genutzt, um mehrere Werte aus einer Funktion zurückzugeben. Weitere Informationen über das out Schlüsselwort in .NET/Link sind in der entsprechende Mathematica .NET/Link Dokumentation zu finden.

Der Namensraum für alle Brick/Bricklet Bindings und die IPConnection ist Tinkerforge.*.

Grundfunktionen

BrickletTemperatureIR[uid, ipcon] → temperatureIR
Parameter:
  • uid -- String
  • ipcon -- NETObject[IPConnection]
Rückgabe:
  • temperatureIR -- NETObject[BrickletTemperatureIR]

Erzeugt ein Objekt mit der eindeutigen Geräte ID uid:

temperatureIR=NETNew["Tinkerforge.BrickletTemperatureIR","YOUR_DEVICE_UID",ipcon]

Dieses Objekt kann benutzt werden, nachdem die IP Connection verbunden ist (siehe Beispiele oben).

Die .NET Runtime hat eingebauten Garbage Collection welche Objekte wieder freigibt, wenn sie vom Programm nicht mehr verwendet werden. Da Mathematica aber selbst nicht automatisch feststellen kann, wann ein Mathematica "Programm" ein .NET Objekt nicht mehr verwendet, muss sich das Programm selbst darum kümmern. Für diesen Zweck wird die ReleaseNETObject[] Funktion in den Beispielen verwendet.

Weitere Informationen über Objekt-Verwaltung mittels .NET/Link sind in der entsprechende Mathematica .NET/Link Dokumentation zu finden.

BrickletTemperatureIR@GetAmbientTemperature[] → temperature
Rückgabe:
  • temperature -- Integer

Gibt die Umgebungstemperatur des Sensors zurück. Der Wertebereich ist von -400 bis 1250 und wird in °C/10 angegeben, z.B. bedeutet ein Wert von 423 eine gemessene Umgebungstemperatur von 42,3 °C.

Wenn die Umgebungstemperatur periodisch abgefragt werden soll, wird empfohlen den AmbientTemperatureCallback Callback zu nutzen und die Periode mit SetAmbientTemperatureCallbackPeriod[] vorzugeben.

BrickletTemperatureIR@GetObjectTemperature[] → temperature
Rückgabe:
  • temperature -- Integer

Gibt die Objekttemperatur des Sensors zurück, z.B. die Temperatur der Oberfläche auf welche der Sensor zielt. Der Wertebereich ist von -700 bis 3800 und wird in °C/10 angegeben, z.B. bedeutet ein Wert von 3001 eine gemessene Temperatur von 300,1 °C auf der Oberfläche des Objektes.

Die Temperatur von unterschiedlichen Materialien ist abhängig von ihrem Emissionsgrad. Der Emissionsgrad des Materials kann mit SetEmissivity[] gesetzt werden.

Wenn die Objekttemperatur periodisch abgefragt werden soll, wird empfohlen den ObjectTemperatureCallback Callback zu nutzen und die Periode mit SetObjectTemperatureCallbackPeriod[] vorzugeben.

Fortgeschrittene Funktionen

BrickletTemperatureIR@SetEmissivity[emissivity] → Null
Parameter:
  • emissivity -- Integer

Setzt den Emissionsgrad, welcher zur Berechnung der Oberflächentemperatur benutzt wird, wie von GetObjectTemperature[] zurückgegeben.

Der Emissionsgrad wird normalerweise als Wert zwischen 0,0 und 1,0 angegeben. Eine Liste von Emissionsgraden unterschiedlicher Materialien ist hier zu finden.

Der Parameter von SetEmissivity[] muss mit eine Faktor von 65535 (16-Bit) vorgegeben werden. Beispiel: Ein Emissionsgrad von 0,1 kann mit dem Wert 6553 gesetzt werden, ein Emissionsgrad von 0,5 mit dem Wert 32767 und so weiter.

Bemerkung

Wenn eine exakte Messung der Objekttemperatur notwendig ist, ist es entscheidend eine exakten Emissionsgrad anzugeben.

Der Standard Emissionsgrad ist 1,0 (Wert von 65535) und der minimale Emissionsgrad welcher der Sensor verarbeiten kann ist 0,1 (Wert von 6553).

Der Emissionsgrad wird in nicht-flüchtigem Speicher gespeichert und wird auch noch einem Neustart weiter genutzt.

BrickletTemperatureIR@GetEmissivity[] → emissivity
Rückgabe:
  • emissivity -- Integer

Gibt den Emissionsgrad zurück, wie von SetEmissivity[] gesetzt.

BrickletTemperatureIR@GetAPIVersion[] → {apiVersion1, apiVersion2, apiVersion3}
Rückgabe:
  • apiVersioni -- Integer

Gibt die Version der API Definition (Major, Minor, Revision) zurück, die diese API Bindings implementieren. Dies ist weder die Release-Version dieser API Bindings noch gibt es in irgendeiner Weise Auskunft über den oder das repräsentierte(n) Brick oder Bricklet.

BrickletTemperatureIR@GetResponseExpected[functionId] → responseExpected
Parameter:
  • functionId -- Integer
Rückgabe:
  • responseExpected -- True/False

Gibt das Response-Expected-Flag für die Funktion mit der angegebenen Funktions IDs zurück. Es ist true falls für die Funktion beim Aufruf eine Antwort erwartet wird, false andernfalls.

Für Getter-Funktionen ist diese Flag immer gesetzt und kann nicht entfernt werden, da diese Funktionen immer eine Antwort senden. Für Konfigurationsfunktionen für Callbacks ist es standardmäßig gesetzt, kann aber entfernt werden mittels SetResponseExpected[]. Für Setter-Funktionen ist es standardmäßig nicht gesetzt, kann aber gesetzt werden.

Wenn das Response-Expected-Flag für eine Setter-Funktion gesetzt ist, können Timeouts und andere Fehlerfälle auch für Aufrufe dieser Setter-Funktion detektiert werden. Das Gerät sendet dann eine Antwort extra für diesen Zweck. Wenn das Flag für eine Setter-Funktion nicht gesetzt ist, dann wird keine Antwort vom Gerät gesendet und Fehler werden stillschweigend ignoriert, da sie nicht detektiert werden können.

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

  • BrickletTemperatureIR`FUNCTIONUSETUEMISSIVITY = 3
  • BrickletTemperatureIR`FUNCTIONUSETUAMBIENTUTEMPERATUREUCALLBACKUPERIOD = 5
  • BrickletTemperatureIR`FUNCTIONUSETUOBJECTUTEMPERATUREUCALLBACKUPERIOD = 7
  • BrickletTemperatureIR`FUNCTIONUSETUAMBIENTUTEMPERATUREUCALLBACKUTHRESHOLD = 9
  • BrickletTemperatureIR`FUNCTIONUSETUOBJECTUTEMPERATUREUCALLBACKUTHRESHOLD = 11
  • BrickletTemperatureIR`FUNCTIONUSETUDEBOUNCEUPERIOD = 13
BrickletTemperatureIR@SetResponseExpected[functionId, responseExpected] → Null
Parameter:
  • functionId -- Integer
  • responseExpected -- True/False

Ändert das Response-Expected-Flag für die Funktion mit der angegebenen Funktion IDs. Diese Flag kann nur für Setter-Funktionen (Standardwert: false) und Konfigurationsfunktionen für Callbacks (Standardwert: true) geändert werden. Für Getter-Funktionen ist das Flag immer gesetzt.

Wenn das Response-Expected-Flag für eine Setter-Funktion gesetzt ist, können Timeouts und andere Fehlerfälle auch für Aufrufe dieser Setter-Funktion detektiert werden. Das Gerät sendet dann eine Antwort extra für diesen Zweck. Wenn das Flag für eine Setter-Funktion nicht gesetzt ist, dann wird keine Antwort vom Gerät gesendet und Fehler werden stillschweigend ignoriert, da sie nicht detektiert werden können.

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

  • BrickletTemperatureIR`FUNCTIONUSETUEMISSIVITY = 3
  • BrickletTemperatureIR`FUNCTIONUSETUAMBIENTUTEMPERATUREUCALLBACKUPERIOD = 5
  • BrickletTemperatureIR`FUNCTIONUSETUOBJECTUTEMPERATUREUCALLBACKUPERIOD = 7
  • BrickletTemperatureIR`FUNCTIONUSETUAMBIENTUTEMPERATUREUCALLBACKUTHRESHOLD = 9
  • BrickletTemperatureIR`FUNCTIONUSETUOBJECTUTEMPERATUREUCALLBACKUTHRESHOLD = 11
  • BrickletTemperatureIR`FUNCTIONUSETUDEBOUNCEUPERIOD = 13
BrickletTemperatureIR@SetResponseExpectedAll[responseExpected] → Null
Parameter:
  • responseExpected -- True/False

Ändert das Response-Expected-Flag für alle Setter-Funktionen und Konfigurationsfunktionen für Callbacks diese Gerätes.

BrickletTemperatureIR@GetIdentity[out uid, out connectedUid, out position, out {hardwareVersion1, hardwareVersion2, hardwareVersion3}, out {firmwareVersion1, firmwareVersion2, firmwareVersion3}, out deviceIdentifier] → Null
Parameter:
  • uid -- String
  • connectedUid -- String
  • position -- Integer
  • hardwareVersioni -- Integer
  • firmwareVersioni -- Integer
  • deviceIdentifier -- Integer

Gibt die UID, die UID zu der das Bricklet verbunden ist, die Position, die Hard- und Firmware Version sowie den Device Identifier zurück.

Die Position kann 'a', 'b', 'c' oder 'd' sein.

Eine Liste der Device Identifier Werte ist hier zu finden. Es gibt auch eine Konstante für den Device Identifier dieses Bricklets.

Konfigurationsfunktionen für Callbacks

BrickletTemperatureIR@SetAmbientTemperatureCallbackPeriod[period] → Null
Parameter:
  • period -- Integer

Setzt die Periode in ms mit welcher der AmbientTemperatureCallback Callback ausgelöst wird. Ein Wert von 0 deaktiviert den Callback.

Der AmbientTemperatureCallback Callback wird nur ausgelöst, wenn sich die Temperatur seit der letzten Auslösung geändert hat.

Der Standardwert ist 0.

BrickletTemperatureIR@GetAmbientTemperatureCallbackPeriod[] → period
Rückgabe:
  • period -- Integer

Gibt die Periode zurück, wie von SetAmbientTemperatureCallbackPeriod[] gesetzt.

BrickletTemperatureIR@SetObjectTemperatureCallbackPeriod[period] → Null
Parameter:
  • period -- Integer

Setzt die Periode in ms mit welcher der ObjectTemperatureCallback Callback ausgelöst wird. Ein Wert von 0 deaktiviert den Callback.

Der ObjectTemperatureCallback Callback wird nur ausgelöst, wenn sich die Temperatur seit der letzten Auslösung geändert hat.

Der Standardwert ist 0.

BrickletTemperatureIR@GetObjectTemperatureCallbackPeriod[] → period
Rückgabe:
  • period -- Integer

Gibt die Periode zurück, wie von SetObjectTemperatureCallbackPeriod[] gesetzt.

BrickletTemperatureIR@SetAmbientTemperatureCallbackThreshold[option, min, max] → Null
Parameter:
  • option -- Integer
  • min -- Integer
  • max -- Integer

Setzt den Schwellwert für den AmbientTemperatureReachedCallback Callback.

Die folgenden Optionen sind möglich:

Option Beschreibung
'x' Callback ist inaktiv
'o' Callback wird ausgelöst, wenn die Umgebungstemperatur außerhalb des min und max Wertes ist
'i' Callback wird ausgelöst, wenn die Umgebungstemperatur innerhalb des min und max Wertes ist
'<' Callback wird ausgelöst, wenn die Umgebungstemperatur kleiner als der min Wert ist (max wird ignoriert)
'>' Callback wird ausgelöst, wenn die Umgebungstemperatur größer als der min Wert ist (max wird ignoriert)

Der Standardwert ist ('x', 0, 0).

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

  • BrickletTemperatureIR`THRESHOLDUOPTIONUOFF = ToCharacterCode["x"][[0]]
  • BrickletTemperatureIR`THRESHOLDUOPTIONUOUTSIDE = ToCharacterCode["o"][[0]]
  • BrickletTemperatureIR`THRESHOLDUOPTIONUINSIDE = ToCharacterCode["i"][[0]]
  • BrickletTemperatureIR`THRESHOLDUOPTIONUSMALLER = ToCharacterCode["<"][[0]]
  • BrickletTemperatureIR`THRESHOLDUOPTIONUGREATER = ToCharacterCode[">"][[0]]
BrickletTemperatureIR@GetAmbientTemperatureCallbackThreshold[out option, out min, out max] → Null
Parameter:
  • option -- Integer
  • min -- Integer
  • max -- Integer

Gibt den Schwellwert zurück, wie von SetAmbientTemperatureCallbackThreshold[] gesetzt.

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

  • BrickletTemperatureIR`THRESHOLDUOPTIONUOFF = ToCharacterCode["x"][[0]]
  • BrickletTemperatureIR`THRESHOLDUOPTIONUOUTSIDE = ToCharacterCode["o"][[0]]
  • BrickletTemperatureIR`THRESHOLDUOPTIONUINSIDE = ToCharacterCode["i"][[0]]
  • BrickletTemperatureIR`THRESHOLDUOPTIONUSMALLER = ToCharacterCode["<"][[0]]
  • BrickletTemperatureIR`THRESHOLDUOPTIONUGREATER = ToCharacterCode[">"][[0]]
BrickletTemperatureIR@SetObjectTemperatureCallbackThreshold[option, min, max] → Null
Parameter:
  • option -- Integer
  • min -- Integer
  • max -- Integer

Setzt den Schwellwert für den ObjectTemperatureReachedCallback Callback.

Die folgenden Optionen sind möglich:

Option Beschreibung
'x' Callback ist inaktiv
'o' Callback wird ausgelöst, wenn die Objekttemperatur außerhalb des min und max Wertes ist
'i' Callback wird ausgelöst, wenn die Objekttemperatur innerhalb des min und max Wertes ist
'<' Callback wird ausgelöst, wenn die Objekttemperatur kleiner als der min Wert ist (max wird ignoriert)
'>' Callback wird ausgelöst, wenn die Objekttemperatur größer als der min Wert ist (max wird ignoriert)

Der Standardwert ist ('x', 0, 0).

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

  • BrickletTemperatureIR`THRESHOLDUOPTIONUOFF = ToCharacterCode["x"][[0]]
  • BrickletTemperatureIR`THRESHOLDUOPTIONUOUTSIDE = ToCharacterCode["o"][[0]]
  • BrickletTemperatureIR`THRESHOLDUOPTIONUINSIDE = ToCharacterCode["i"][[0]]
  • BrickletTemperatureIR`THRESHOLDUOPTIONUSMALLER = ToCharacterCode["<"][[0]]
  • BrickletTemperatureIR`THRESHOLDUOPTIONUGREATER = ToCharacterCode[">"][[0]]
BrickletTemperatureIR@GetObjectTemperatureCallbackThreshold[out option, out min, out max] → Null
Parameter:
  • option -- Integer
  • min -- Integer
  • max -- Integer

Gibt den Schwellwert zurück, wie von SetObjectTemperatureCallbackThreshold[] gesetzt.

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

  • BrickletTemperatureIR`THRESHOLDUOPTIONUOFF = ToCharacterCode["x"][[0]]
  • BrickletTemperatureIR`THRESHOLDUOPTIONUOUTSIDE = ToCharacterCode["o"][[0]]
  • BrickletTemperatureIR`THRESHOLDUOPTIONUINSIDE = ToCharacterCode["i"][[0]]
  • BrickletTemperatureIR`THRESHOLDUOPTIONUSMALLER = ToCharacterCode["<"][[0]]
  • BrickletTemperatureIR`THRESHOLDUOPTIONUGREATER = ToCharacterCode[">"][[0]]
BrickletTemperatureIR@SetDebouncePeriod[debounce] → Null
Parameter:
  • debounce -- Integer

Setzt die Periode in ms mit welcher die Schwellwert Callbacks

ausgelöst werden, wenn die Schwellwerte

weiterhin erreicht bleiben.

Der Standardwert ist 100.

BrickletTemperatureIR@GetDebouncePeriod[] → debounce
Rückgabe:
  • debounce -- Integer

Gibt die Entprellperiode zurück, wie von SetDebouncePeriod[] gesetzt.

Callbacks

Callbacks können registriert werden um zeitkritische oder wiederkehrende Daten vom Gerät zu erhalten. Die Registrierung erfolgt indem eine Funktion einem Callback Property des Geräte Objektes zugewiesen wird:

MyCallback[sender_,value_]:=Print["Value: "<>ToString[value]]

AddEventHandler[temperatureIR@ExampleCallback,MyCallback]

Weitere Informationen über Event-Behandlung mittels .NET/Link sind in der entsprechende Mathematica .NET/Link Dokumentation zu finden.

Die verfügbaren Callback Properties und ihre Parametertypen werden weiter unten beschrieben.

Bemerkung

Callbacks für wiederkehrende Ereignisse zu verwenden ist immer zu bevorzugen gegenüber der Verwendung von Abfragen. Es wird weniger USB-Bandbreite benutzt und die Latenz ist erheblich geringer, da es keine Paketumlaufzeit gibt.

event BrickletTemperatureIR@AmbientTemperatureCallback[sender, temperature]
Parameter:
  • sender -- NETObject[BrickletTemperatureIR]
  • temperature -- Integer

Dieser Callback wird mit der Periode, wie gesetzt mit SetAmbientTemperatureCallbackPeriod[], ausgelöst. Der Parameter ist die Temperatur des Sensors.

Der AmbientTemperatureCallback Callback wird nur ausgelöst, wenn sich die Temperatur seit der letzten Auslösung geändert hat.

event BrickletTemperatureIR@ObjectTemperatureCallback[sender, temperature]
Parameter:
  • sender -- NETObject[BrickletTemperatureIR]
  • temperature -- Integer

Dieser Callback wird mit der Periode, wie gesetzt mit SetObjectTemperatureCallbackPeriod[], ausgelöst. Der Parameter ist die Objekttemperatur des Sensors.

Der ObjectTemperatureCallback Callback wird nur ausgelöst, wenn sich die Objekttemperatur seit der letzten Auslösung geändert hat.

event BrickletTemperatureIR@AmbientTemperatureReachedCallback[sender, temperature]
Parameter:
  • sender -- NETObject[BrickletTemperatureIR]
  • temperature -- Integer

Dieser Callback wird ausgelöst, wenn der Schwellwert, wie von SetAmbientTemperatureCallbackThreshold[] gesetzt, erreicht wird. Der Parameter ist die Umgebungstemperatur des Sensors.

Wenn der Schwellwert erreicht bleibt, wird der Callback mit der Periode, wie mit SetDebouncePeriod[] gesetzt, ausgelöst.

event BrickletTemperatureIR@ObjectTemperatureReachedCallback[sender, temperature]
Parameter:
  • sender -- NETObject[BrickletTemperatureIR]
  • temperature -- Integer

Dieser Callback wird ausgelöst, wenn der Schwellwert, wie von SetObjectTemperatureCallbackThreshold[] gesetzt, erreicht wird. Der Parameter ist die Objekttemperatur des Sensors.

Wenn der Schwellwert erreicht bleibt, wird der Callback mit der Periode, wie mit SetDebouncePeriod[] gesetzt, ausgelöst.

Konstanten

BrickletTemperatureIR`DEVICEUIDENTIFIER

Diese Konstante wird verwendet um ein Temperature IR Bricklet zu identifizieren.

Die GetIdentity[] Funktion und der IPConnection@EnumerateCallback Callback der IP Connection haben ein deviceIdentifier Parameter um den Typ des Bricks oder Bricklets anzugeben.

BrickletTemperatureIR`DEVICEDISPLAYNAME

Diese Konstante stellt den Anzeigenamen eines Temperature IR Bricklet dar.