C/C++ - Industrial Digital Out 4 Bricklet 2.0

Dies ist die Beschreibung der C/C++ API Bindings für das Industrial Digital Out 4 Bricklet 2.0. Allgemeine Informationen über die Funktionen und technischen Spezifikationen des Industrial Digital Out 4 Bricklet 2.0 sind in dessen Hardware Beschreibung zusammengefasst.

Eine Installationanleitung für die C/C++ API Bindings ist Teil deren allgemeine Beschreibung.

Beispiele

Der folgende Beispielcode ist Public Domain (CC0 1.0).

Simple

Download (example_simple.c)

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#define IPCON_EXPOSE_MILLISLEEP

#include <stdio.h>

#include "ip_connection.h"
#include "bricklet_industrial_digital_out_4_v2.h"

#define HOST "localhost"
#define PORT 4223
#define UID "XYZ" // Change XYZ to the UID of your Industrial Digital Out 4 Bricklet 2.0

int main(void) {
    // Create IP connection
    IPConnection ipcon;
    ipcon_create(&ipcon);

    // Create device object
    IndustrialDigitalOut4V2 ido4;
    industrial_digital_out_4_v2_create(&ido4, UID, &ipcon);

    // Connect to brickd
    if(ipcon_connect(&ipcon, HOST, PORT) < 0) {
        fprintf(stderr, "Could not connect\n");
        return 1;
    }
    // Don't use device before ipcon is connected

    // Set channels alternating high/low 10 times with 100 ms delay
    int i;
    for(i = 0; i < 10; ++i) {
        millisleep(100);
        bool value[4] = {true, false, false, false};
        industrial_digital_out_4_v2_set_value(&ido4, value);
        millisleep(100);
        bool value_1[4] = {false, true, false, false};
        industrial_digital_out_4_v2_set_value(&ido4, value_1);
        millisleep(100);
        bool value_2[4] = {false, false, true, false};
        industrial_digital_out_4_v2_set_value(&ido4, value_2);
        millisleep(100);
        bool value_3[4] = {false, false, false, true};
        industrial_digital_out_4_v2_set_value(&ido4, value_3);
    }

    printf("Press key to exit\n");
    getchar();
    industrial_digital_out_4_v2_destroy(&ido4);
    ipcon_destroy(&ipcon); // Calls ipcon_disconnect internally
    return 0;
}

API

Jede Funktion der C/C++ Bindings gibt einen Integer zurück, welcher einen Fehlercode beschreibt. Vom Gerät zurückgegebene Daten werden, wenn eine Abfrage aufgerufen wurde, über Ausgabeparameter gehandhabt. Diese Parameter sind mit dem ret_ Präfix gekennzeichnet.

Mögliche Fehlercodes sind:

  • E_OK = 0
  • E_TIMEOUT = -1
  • E_NO_STREAM_SOCKET = -2
  • E_HOSTNAME_INVALID = -3
  • E_NO_CONNECT = -4
  • E_NO_THREAD = -5
  • E_NOT_ADDED = -6 (wird seit Bindings Version 2.0.0 nicht mehr verwendet)
  • E_ALREADY_CONNECTED = -7
  • E_NOT_CONNECTED = -8
  • E_INVALID_PARAMETER = -9
  • E_NOT_SUPPORTED = -10
  • E_UNKNOWN_ERROR_CODE = -11
  • E_STREAM_OUT_OF_SYNC = -12
  • E_INVALID_UID = -13

wie in ip_connection.h definiert.

Alle folgend aufgelisteten Funktionen sind Thread-sicher.

Grundfunktionen

void industrial_digital_out_4_v2_create(IndustrialDigitalOut4V2 *industrial_digital_out_4_v2, const char *uid, IPConnection *ipcon)

Erzeugt ein Geräteobjekt industrial_digital_out_4_v2 mit der eindeutigen Geräte ID uid und fügt es der IP Connection ipcon hinzu:

IndustrialDigitalOut4V2 industrial_digital_out_4_v2;
industrial_digital_out_4_v2_create(&industrial_digital_out_4_v2, "YOUR_DEVICE_UID", &ipcon);

Dieses Geräteobjekt kann benutzt werden, nachdem die IP Connection verbunden wurde (siehe Beispiele oben).

void industrial_digital_out_4_v2_destroy(IndustrialDigitalOut4V2 *industrial_digital_out_4_v2)

Entfernt das Geräteobjekt industrial_digital_out_4_v2 von dessen IP Connection und zerstört es. Das Geräteobjekt kann hiernach nicht mehr verwendet werden.

int industrial_digital_out_4_v2_set_value(IndustrialDigitalOut4V2 *industrial_digital_out_4_v2, bool value[4])

Setzt den Zustand aller vier Kanäle. Der Wert true bzw. false erzeugen logisch 1 bzw. logisch 0 auf dem entsprechenden Kanal.

Mittels industrial_digital_out_4_v2_set_selected_value() können auch einzelnen Kanäle gesetzt werden.

Alle laufenden Monoflop Timer und PWMs werden abgebrochen, wenn diese Funktion aufgerufen wird.

Beispiel: (True, True, False, False) setzt die Kanäle 0-1 auf logisch 1 und die Kanäle 2-3 auf logisch 0.

int industrial_digital_out_4_v2_get_value(IndustrialDigitalOut4V2 *industrial_digital_out_4_v2, bool ret_value[4])

Gibt die aktuellen Zustände der Kanäle zurück.

int industrial_digital_out_4_v2_set_selected_value(IndustrialDigitalOut4V2 *industrial_digital_out_4_v2, uint8_t channel, bool value)

Setzt den Ausgabewert des spezifizierten Kanals ohne die anderen Kanäle zu beeinflussen.

Ein laufender Monoflop Timer oder PWM für den spezifizierten Kanal wird abgebrochen, wenn diese Funktion aufgerufen wird.

int industrial_digital_out_4_v2_set_channel_led_config(IndustrialDigitalOut4V2 *industrial_digital_out_4_v2, uint8_t channel, uint8_t config)

Jeder Kanal hat eine dazugehörige LED. Die LEDs können individuell an- oder ausgeschaltet werden. Zusätzlich kann ein Heartbeat oder der Kanalstatus angezeigt werden. Falls Kanalstatus gewählt wird ist die LED an wenn ein High-Signal am Kanal anliegt und sonst aus.

Standardmäßig sind die LEDs für alle Kanäle auf Kanalstatus konfiguriert.

Die folgenden Defines sind für diese Funktion verfügbar:

  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_CHANNEL_LED_CONFIG_OFF = 0
  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_CHANNEL_LED_CONFIG_ON = 1
  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_CHANNEL_LED_CONFIG_SHOW_HEARTBEAT = 2
  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_CHANNEL_LED_CONFIG_SHOW_CHANNEL_STATUS = 3
int industrial_digital_out_4_v2_get_channel_led_config(IndustrialDigitalOut4V2 *industrial_digital_out_4_v2, uint8_t channel, uint8_t *ret_config)

Gibt die Kanal-LED-Konfiguration zurück, wie von industrial_digital_out_4_v2_set_channel_led_config() gesetzt.

Die folgenden Defines sind für diese Funktion verfügbar:

  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_CHANNEL_LED_CONFIG_OFF = 0
  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_CHANNEL_LED_CONFIG_ON = 1
  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_CHANNEL_LED_CONFIG_SHOW_HEARTBEAT = 2
  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_CHANNEL_LED_CONFIG_SHOW_CHANNEL_STATUS = 3

Fortgeschrittene Funktionen

int industrial_digital_out_4_v2_set_monoflop(IndustrialDigitalOut4V2 *industrial_digital_out_4_v2, uint8_t channel, bool value, uint32_t time)

Der erste Parameter ist der gewünschte Zustand des Kanals (true bedeutet high und false low). Der zweite Parameter stellt die Zeit (in ms) dar, in welcher der Kanal den Zustand halten soll.

Wenn diese Funktion mit den Parametern (true, 1500) aufgerufen wird: Der Kanal wird angeschaltet und nach 1,5s wieder ausgeschaltet.

Ein PWM für den ausgewählten Kanal wird abgebrochen, wenn diese Funktion aufgerufen wird.

Ein Monoflop kann als Ausfallsicherung verwendet werden. Beispiel: Angenommen ein RS485 Bus und ein IO-4 Bricklet ist an ein Slave Stapel verbunden. Jetzt kann diese Funktion sekündlich, mit einem Zeitparameter von 2 Sekunden, aufgerufen werden. Der Kanal wird die gesamte Zeit eingeschaltet sein. Wenn jetzt die RS485 Verbindung getrennt wird, wird der Kanal nach spätestens zwei Sekunden ausschalten.

int industrial_digital_out_4_v2_get_monoflop(IndustrialDigitalOut4V2 *industrial_digital_out_4_v2, uint8_t channel, bool *ret_value, uint32_t *ret_time, uint32_t *ret_time_remaining)

Gibt (für den angegebenen Kanal) den aktuellen Zustand und die Zeit, wie von industrial_digital_out_4_v2_set_monoflop() gesetzt, sowie die noch verbleibende Zeit bis zum Zustandswechsel, zurück.

Wenn der Timer aktuell nicht läuft, ist die noch verbleibende Zeit 0.

int industrial_digital_out_4_v2_set_pwm_configuration(IndustrialDigitalOut4V2 *industrial_digital_out_4_v2, uint8_t channel, uint32_t frequency, uint16_t duty_cycle)

Aktiviert ein PWM auf dem angegebenen Kanal. Die Frequenz wird in 1/10Hz angegeben und die Duty Cycle in 1/100%.

Um die PWM wieder auszustellen, kann die Frequenz auf 0 gesetzt werden oder eine andere Funktion aufgerufen werden die Einstellungen am Kanal verändert (z.B. industrial_digital_out_4_v2_set_selected_value()).

Der Maximale Duty Cycle-Wert beträgt 10000 (100%). Der auf dem Industrial Digital Out 4 Bricklet 2.0 verwendete Optokoppler hat eine Anstiegszeit und Abfallzeit von jeweils 11.5us bei einer Spannung von 24V. Dadurch ist ergibt sich ein maximaler Frequenzwert von ca. 400000 (40kHz).

Ein laufender Monoflop Timer für den angegebenen Kanal wird abgebrochen, wenn diese Funktion aufgerufen wird.

Die Standardwerte sind 0, 0.

int industrial_digital_out_4_v2_get_pwm_configuration(IndustrialDigitalOut4V2 *industrial_digital_out_4_v2, uint8_t channel, uint32_t *ret_frequency, uint16_t *ret_duty_cycle)

Gibt die PWM Konfiguration zurück, wie von industrial_digital_out_4_v2_set_pwm_configuration() gesetzt.

int industrial_digital_out_4_v2_get_api_version(IndustrialDigitalOut4V2 *industrial_digital_out_4_v2, uint8_t ret_api_version[3])

Gibt die Version der API Definition (Major, Minor, Revision) zurück, die diese API Bindings implementieren. Dies ist weder die Release-Version dieser API Bindings noch gibt es in irgendeiner Weise Auskunft über den oder das repräsentierte(n) Brick oder Bricklet.

int industrial_digital_out_4_v2_get_response_expected(IndustrialDigitalOut4V2 *industrial_digital_out_4_v2, uint8_t function_id, bool *ret_response_expected)

Gibt das Response-Expected-Flag für die Funktion mit der angegebenen Funktions IDs zurück. Es ist true falls für die Funktion beim Aufruf eine Antwort erwartet wird, false andernfalls.

Für Getter-Funktionen ist diese Flag immer gesetzt und kann nicht entfernt werden, da diese Funktionen immer eine Antwort senden. Für Konfigurationsfunktionen für Callbacks ist es standardmäßig gesetzt, kann aber entfernt werden mittels industrial_digital_out_4_v2_set_response_expected(). Für Setter-Funktionen ist es standardmäßig nicht gesetzt, kann aber gesetzt werden.

Wenn das Response-Expected-Flag für eine Setter-Funktion gesetzt ist, können Timeouts und andere Fehlerfälle auch für Aufrufe dieser Setter-Funktion detektiert werden. Das Gerät sendet dann eine Antwort extra für diesen Zweck. Wenn das Flag für eine Setter-Funktion nicht gesetzt ist, dann wird keine Antwort vom Gerät gesendet und Fehler werden stillschweigend ignoriert, da sie nicht detektiert werden können.

Siehe industrial_digital_out_4_v2_set_response_expected() für die Liste der verfügbaren Funktions ID Defines für diese Funktion.

int industrial_digital_out_4_v2_set_response_expected(IndustrialDigitalOut4V2 *industrial_digital_out_4_v2, uint8_t function_id, bool response_expected)

Ändert das Response-Expected-Flag für die Funktion mit der angegebenen Funktion IDs. Diese Flag kann nur für Setter-Funktionen (Standardwert: false) und Konfigurationsfunktionen für Callbacks (Standardwert: true) geändert werden. Für Getter-Funktionen ist das Flag immer gesetzt.

Wenn das Response-Expected-Flag für eine Setter-Funktion gesetzt ist, können Timeouts und andere Fehlerfälle auch für Aufrufe dieser Setter-Funktion detektiert werden. Das Gerät sendet dann eine Antwort extra für diesen Zweck. Wenn das Flag für eine Setter-Funktion nicht gesetzt ist, dann wird keine Antwort vom Gerät gesendet und Fehler werden stillschweigend ignoriert, da sie nicht detektiert werden können.

Die folgenden Funktions ID Defines sind für diese Funktion verfügbar:

  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_FUNCTION_SET_VALUE = 1
  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_FUNCTION_SET_SELECTED_VALUE = 3
  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_FUNCTION_SET_MONOFLOP = 4
  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_FUNCTION_SET_CHANNEL_LED_CONFIG = 7
  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_FUNCTION_SET_PWM_CONFIGURATION = 9
  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_FUNCTION_SET_WRITE_FIRMWARE_POINTER = 237
  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_FUNCTION_SET_STATUS_LED_CONFIG = 239
  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_FUNCTION_RESET = 243
  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_FUNCTION_WRITE_UID = 248
int industrial_digital_out_4_v2_set_response_expected_all(IndustrialDigitalOut4V2 *industrial_digital_out_4_v2, bool response_expected)

Ändert das Response-Expected-Flag für alle Setter-Funktionen und Konfigurationsfunktionen für Callbacks diese Gerätes.

int industrial_digital_out_4_v2_get_spitfp_error_count(IndustrialDigitalOut4V2 *industrial_digital_out_4_v2, uint32_t *ret_error_count_ack_checksum, uint32_t *ret_error_count_message_checksum, uint32_t *ret_error_count_frame, uint32_t *ret_error_count_overflow)

Gibt die Anzahl der Fehler die während der Kommunikation zwischen Brick und Bricklet aufgetreten sind zurück.

Die Fehler sind aufgeteilt in

  • ACK-Checksummen Fehler,
  • Message-Checksummen Fehler,
  • Framing Fehler und
  • Overflow Fehler.

Die Fehlerzähler sind für Fehler die auf der Seite des Bricklets auftreten. Jedes Brick hat eine ähnliche Funktion welche die Fehler auf Brickseite ausgibt.

int industrial_digital_out_4_v2_set_bootloader_mode(IndustrialDigitalOut4V2 *industrial_digital_out_4_v2, uint8_t mode, uint8_t *ret_status)

Setzt den Bootloader-Modus und gibt den Status zurück nachdem die Modusänderungsanfrage bearbeitet wurde.

Mit dieser Funktion ist es möglich vom Bootloader- in den Firmware-Modus zu wechseln und umgekehrt. Ein Welchsel vom Bootlodaer- in der den Firmware-Modus ist nur möglich wenn Entry-Funktion, Device Identifier und CRC vorhanden und korrekt sind.

Diese Funktion wird vom Brick Viewer während des flashens benutzt. In einem normalem Nutzerprogramm sollte diese Funktion nicht benötigt werden.

Die folgenden Defines sind für diese Funktion verfügbar:

  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_BOOTLOADER_MODE_BOOTLOADER = 0
  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_BOOTLOADER_MODE_FIRMWARE = 1
  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_BOOTLOADER_MODE_BOOTLOADER_WAIT_FOR_REBOOT = 2
  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_BOOTLOADER_MODE_FIRMWARE_WAIT_FOR_REBOOT = 3
  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_BOOTLOADER_MODE_FIRMWARE_WAIT_FOR_ERASE_AND_REBOOT = 4
  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_BOOTLOADER_STATUS_OK = 0
  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_BOOTLOADER_STATUS_INVALID_MODE = 1
  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_BOOTLOADER_STATUS_NO_CHANGE = 2
  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_BOOTLOADER_STATUS_ENTRY_FUNCTION_NOT_PRESENT = 3
  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_BOOTLOADER_STATUS_DEVICE_IDENTIFIER_INCORRECT = 4
  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_BOOTLOADER_STATUS_CRC_MISMATCH = 5
int industrial_digital_out_4_v2_get_bootloader_mode(IndustrialDigitalOut4V2 *industrial_digital_out_4_v2, uint8_t *ret_mode)

Gibt den aktuellen Bootloader-Modus zurück, siehe industrial_digital_out_4_v2_set_bootloader_mode().

Die folgenden Defines sind für diese Funktion verfügbar:

  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_BOOTLOADER_MODE_BOOTLOADER = 0
  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_BOOTLOADER_MODE_FIRMWARE = 1
  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_BOOTLOADER_MODE_BOOTLOADER_WAIT_FOR_REBOOT = 2
  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_BOOTLOADER_MODE_FIRMWARE_WAIT_FOR_REBOOT = 3
  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_BOOTLOADER_MODE_FIRMWARE_WAIT_FOR_ERASE_AND_REBOOT = 4
int industrial_digital_out_4_v2_set_write_firmware_pointer(IndustrialDigitalOut4V2 *industrial_digital_out_4_v2, uint32_t pointer)

Setzt den Firmware-Pointer für industrial_digital_out_4_v2_write_firmware(). Der Pointer muss um je 64 Byte erhöht werden. Die Daten werden alle 4 Datenblöcke in den Flash geschrieben (4 Datenblöcke entsprechen einer Page mit 256 Byte).

Diese Funktion wird vom Brick Viewer während des flashens benutzt. In einem normalem Nutzerprogramm sollte diese Funktion nicht benötigt werden.

int industrial_digital_out_4_v2_write_firmware(IndustrialDigitalOut4V2 *industrial_digital_out_4_v2, uint8_t data[64], uint8_t *ret_status)

Schreibt 64 Bytes Firmware an die Position die vorher von industrial_digital_out_4_v2_set_write_firmware_pointer() gesetzt wurde. Die Firmware wird alle 4 Datenblöcke in den Flash geschrieben.

Eine Firmware kann nur im Bootloader-Mode geschrieben werden.

Diese Funktion wird vom Brick Viewer während des flashens benutzt. In einem normalem Nutzerprogramm sollte diese Funktion nicht benötigt werden.

int industrial_digital_out_4_v2_set_status_led_config(IndustrialDigitalOut4V2 *industrial_digital_out_4_v2, uint8_t config)

Setzt die Konfiguration der Status-LED. Standardmäßig zeigt die LED die Kommunikationsdatenmenge an. Sie blinkt einmal auf pro 10 empfangenen Datenpaketen zwischen Brick und Bricklet.

Die LED kann auch permanent an/aus gestellt werden oder einen Herzschlag anzeigen.

Wenn das Bricklet sich im Bootlodermodus befindet ist die LED aus.

Die folgenden Defines sind für diese Funktion verfügbar:

  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_STATUS_LED_CONFIG_OFF = 0
  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_STATUS_LED_CONFIG_ON = 1
  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_STATUS_LED_CONFIG_SHOW_HEARTBEAT = 2
  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_STATUS_LED_CONFIG_SHOW_STATUS = 3
int industrial_digital_out_4_v2_get_status_led_config(IndustrialDigitalOut4V2 *industrial_digital_out_4_v2, uint8_t *ret_config)

Gibt die Konfiguration zurück, wie von industrial_digital_out_4_v2_set_status_led_config() gesetzt.

Die folgenden Defines sind für diese Funktion verfügbar:

  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_STATUS_LED_CONFIG_OFF = 0
  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_STATUS_LED_CONFIG_ON = 1
  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_STATUS_LED_CONFIG_SHOW_HEARTBEAT = 2
  • INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_STATUS_LED_CONFIG_SHOW_STATUS = 3
int industrial_digital_out_4_v2_get_chip_temperature(IndustrialDigitalOut4V2 *industrial_digital_out_4_v2, int16_t *ret_temperature)

Gibt die Temperatur in °C, gemessen im Mikrocontroller, aus. Der Rückgabewert ist nicht die Umgebungstemperatur.

Die Temperatur ist lediglich proportional zur echten Temperatur und hat eine hohe Ungenauigkeit. Daher beschränkt sich der praktische Nutzen auf die Indikation von Temperaturveränderungen.

int industrial_digital_out_4_v2_reset(IndustrialDigitalOut4V2 *industrial_digital_out_4_v2)

Ein Aufruf dieser Funktion setzt das Bricklet zurück. Nach einem Neustart sind alle Konfiguration verloren.

Nach dem Zurücksetzen ist es notwendig neue Objekte zu erzeugen, Funktionsaufrufe auf bestehenden führen zu undefiniertem Verhalten.

int industrial_digital_out_4_v2_write_uid(IndustrialDigitalOut4V2 *industrial_digital_out_4_v2, uint32_t uid)

Schreibt eine neue UID in den Flash. Die UID muss zuerst vom Base58 encodierten String in einen Integer decodiert werden.

Wir empfehlen die Nutzung des Brick Viewers zum ändern der UID.

int industrial_digital_out_4_v2_read_uid(IndustrialDigitalOut4V2 *industrial_digital_out_4_v2, uint32_t *ret_uid)

Gibt die aktuelle UID als Integer zurück. Dieser Integer kann als Base58 encodiert werden um an den üblichen UID-String zu gelangen.

int industrial_digital_out_4_v2_get_identity(IndustrialDigitalOut4V2 *industrial_digital_out_4_v2, char ret_uid[8], char ret_connected_uid[8], char *ret_position, uint8_t ret_hardware_version[3], uint8_t ret_firmware_version[3], uint16_t *ret_device_identifier)

Gibt die UID, die UID zu der das Bricklet verbunden ist, die Position, die Hard- und Firmware Version sowie den Device Identifier zurück.

Die Position kann 'a', 'b', 'c' oder 'd' sein.

Eine Liste der Device Identifier Werte ist hier zu finden. Es gibt auch eine Konstante für den Device Identifier dieses Bricklets.

Konfigurationsfunktionen für Callbacks

void industrial_digital_out_4_v2_register_callback(IndustrialDigitalOut4V2 *industrial_digital_out_4_v2, int16_t callback_id, void (*function)(void), void *user_data)

Registriert die function für die gegebene callback_id. Die user_data werden der Funktion als letztes Parameter mit übergeben.

Die verfügbaren Callback IDs mit den zugehörigen Funktionssignaturen sind unten zu finden.

Callbacks

Callbacks können registriert werden um zeitkritische oder wiederkehrende Daten vom Gerät zu erhalten. Die Registrierung kann mit der Funktion industrial_digital_out_4_v2_register_callback() durchgeführt werden. Die Parameter bestehen aus dem Geräteobjekt, der Callback ID, der Callback Funktion und optionalen Benutzer Daten:

void my_callback(int p, void *user_data) {
    printf("parameter: %d\n", p);
}

industrial_digital_out_4_v2_register_callback(&industrial_digital_out_4_v2, INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_CALLBACK_EXAMPLE, (void *)my_callback, NULL);

Die verfügbaren IDs mit den zugehörigen Callback Funktionssignaturen werden weiter unten beschrieben.

Bemerkung

Callbacks für wiederkehrende Ereignisse zu verwenden ist immer zu bevorzugen gegenüber der Verwendung von Abfragen. Es wird weniger USB-Bandbreite benutzt und die Latenz ist erheblich geringer, da es keine Paketumlaufzeit gibt.

INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_CALLBACK_MONOFLOP_DONE
void callback(uint8_t channel, bool value, void *user_data)

Dieser Callback wird ausgelöst, wenn ein Monoflop Timer abläuft (0 erreicht). Parameter enthalten den Kanal und den aktuellen Zustand des Kanals (der Zustand nach dem Monoflop).

Konstanten

INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_DEVICE_IDENTIFIER

Diese Konstante wird verwendet um ein Industrial Digital Out 4 Bricklet 2.0 zu identifizieren.

Die industrial_digital_out_4_v2_get_identity() Funktion und der IPCON_CALLBACK_ENUMERATE Callback der IP Connection haben ein device_identifier Parameter um den Typ des Bricks oder Bricklets anzugeben.

INDUSTRIAL_DIGITAL_OUT_4_V2_DEVICE_DISPLAY_NAME

Diese Konstante stellt den Anzeigenamen eines Industrial Digital Out 4 Bricklet 2.0 dar.