LabVIEW - Accelerometer Bricklet 2.0

Dies ist die Beschreibung der LabVIEW API Bindings für das Accelerometer Bricklet 2.0. Allgemeine Informationen über die Funktionen und technischen Spezifikationen des Accelerometer Bricklet 2.0 sind in dessen Hardware Beschreibung zusammengefasst.

Eine Installationanleitung für die LabVIEW API Bindings ist Teil deren allgemeine Beschreibung.

Beispiele

Der folgende Beispielcode ist Public Domain (CC0 1.0).

API

Prinzipiell kann jede Funktion der LabVIEW Bindings, welche einen Wert ausgibt eine Tinkerforge.TimeoutException melden. Dieser Fehler wird gemeldet wenn das Gerät nicht antwortet. Wenn eine Kabelverbindung genutzt wird, ist es unwahrscheinlich, dass die Exception geworfen wird (unter der Annahme, dass das Gerät nicht abgesteckt wird). Bei einer drahtlosen Verbindung können Zeitüberschreitungen auftreten, sobald die Entfernung zum Gerät zu groß wird.

Der Namensraum für alle Brick/Bricklet Bindings und die IPConnection ist Tinkerforge.*.

Grundfunktionen

BrickletAccelerometerV2(uid, ipcon) → accelerometerV2
Eingabe:
  • uid – Typ: String
  • ipcon – Typ: .NET Refnum (IPConnection)
Ausgabe:
  • accelerometerV2 – Typ: .NET Refnum (BrickletAccelerometerV2)

Erzeugt ein Objekt mit der eindeutigen Geräte ID uid. Dieses Objekt kann benutzt werden, nachdem die IP Connection verbunden ist (siehe Beispiele oben).

BrickletAccelerometerV2.GetAcceleration() → x, y, z
Ausgabe:
  • x – Typ: Int32, Einheit: 1/10000 gₙ, Wertebereich: ?
  • y – Typ: Int32, Einheit: 1/10000 gₙ, Wertebereich: ?
  • z – Typ: Int32, Einheit: 1/10000 gₙ, Wertebereich: ?

Gibt die Beschleunigung in X-, Y- und Z-Richtung zurück. Die Werte haben die Einheit gₙ/10000 (1gₙ = 9,80665m/s²). Der Wertebereich wird mit SetConfiguration() konfiguriert.

Wenn die Beschleunigungswerte periodisch abgefragt werden sollen, wird empfohlen den AccelerationCallback Callback zu nutzen und die Periode mit SetAccelerationCallbackConfiguration() vorzugeben.

BrickletAccelerometerV2.SetConfiguration(dataRate, fullScale)
Eingabe:
  • dataRate – Typ: Byte, Wertebereich: Siehe Konstanten, Standardwert: 7
  • fullScale – Typ: Byte, Wertebereich: Siehe Konstanten, Standardwert: 0

Konfiguriert die Datenrate und den Wertebereich. Mögliche Konfigurationswerte sind:

  • Datenrate zwischen 0,781Hz und 25600Hz.
  • Wertebereich von ±2g bis zu ±8g.

Eine Verringerung der Datenrate oder des Wertebereichs verringert auch automatisch das Rauschen auf den Daten.

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

Für dataRate:

  • BrickletAccelerometerV2.DATA_RATE_0_781HZ = 0
  • BrickletAccelerometerV2.DATA_RATE_1_563HZ = 1
  • BrickletAccelerometerV2.DATA_RATE_3_125HZ = 2
  • BrickletAccelerometerV2.DATA_RATE_6_2512HZ = 3
  • BrickletAccelerometerV2.DATA_RATE_12_5HZ = 4
  • BrickletAccelerometerV2.DATA_RATE_25HZ = 5
  • BrickletAccelerometerV2.DATA_RATE_50HZ = 6
  • BrickletAccelerometerV2.DATA_RATE_100HZ = 7
  • BrickletAccelerometerV2.DATA_RATE_200HZ = 8
  • BrickletAccelerometerV2.DATA_RATE_400HZ = 9
  • BrickletAccelerometerV2.DATA_RATE_800HZ = 10
  • BrickletAccelerometerV2.DATA_RATE_1600HZ = 11
  • BrickletAccelerometerV2.DATA_RATE_3200HZ = 12
  • BrickletAccelerometerV2.DATA_RATE_6400HZ = 13
  • BrickletAccelerometerV2.DATA_RATE_12800HZ = 14
  • BrickletAccelerometerV2.DATA_RATE_25600HZ = 15

Für fullScale:

  • BrickletAccelerometerV2.FULL_SCALE_2G = 0
  • BrickletAccelerometerV2.FULL_SCALE_4G = 1
  • BrickletAccelerometerV2.FULL_SCALE_8G = 2
BrickletAccelerometerV2.GetConfiguration() → dataRate, fullScale
Ausgabe:
  • dataRate – Typ: Byte, Wertebereich: Siehe Konstanten, Standardwert: 7
  • fullScale – Typ: Byte, Wertebereich: Siehe Konstanten, Standardwert: 0

Gibt die Konfiguration zurück, wie von SetConfiguration() gesetzt.

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

Für dataRate:

  • BrickletAccelerometerV2.DATA_RATE_0_781HZ = 0
  • BrickletAccelerometerV2.DATA_RATE_1_563HZ = 1
  • BrickletAccelerometerV2.DATA_RATE_3_125HZ = 2
  • BrickletAccelerometerV2.DATA_RATE_6_2512HZ = 3
  • BrickletAccelerometerV2.DATA_RATE_12_5HZ = 4
  • BrickletAccelerometerV2.DATA_RATE_25HZ = 5
  • BrickletAccelerometerV2.DATA_RATE_50HZ = 6
  • BrickletAccelerometerV2.DATA_RATE_100HZ = 7
  • BrickletAccelerometerV2.DATA_RATE_200HZ = 8
  • BrickletAccelerometerV2.DATA_RATE_400HZ = 9
  • BrickletAccelerometerV2.DATA_RATE_800HZ = 10
  • BrickletAccelerometerV2.DATA_RATE_1600HZ = 11
  • BrickletAccelerometerV2.DATA_RATE_3200HZ = 12
  • BrickletAccelerometerV2.DATA_RATE_6400HZ = 13
  • BrickletAccelerometerV2.DATA_RATE_12800HZ = 14
  • BrickletAccelerometerV2.DATA_RATE_25600HZ = 15

Für fullScale:

  • BrickletAccelerometerV2.FULL_SCALE_2G = 0
  • BrickletAccelerometerV2.FULL_SCALE_4G = 1
  • BrickletAccelerometerV2.FULL_SCALE_8G = 2
BrickletAccelerometerV2.SetInfoLEDConfig(config)
Eingabe:
  • config – Typ: Byte, Wertebereich: Siehe Konstanten, Standardwert: 0

Konfiguriert die Info-LED (als "Force" auf dem Bricklet gekennzeichnet). Die LED kann ausgeschaltet, eingeschaltet oder im Herzschlagmodus betrieben werden.

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

Für config:

  • BrickletAccelerometerV2.INFO_LED_CONFIG_OFF = 0
  • BrickletAccelerometerV2.INFO_LED_CONFIG_ON = 1
  • BrickletAccelerometerV2.INFO_LED_CONFIG_SHOW_HEARTBEAT = 2
BrickletAccelerometerV2.GetInfoLEDConfig() → config
Ausgabe:
  • config – Typ: Byte, Wertebereich: Siehe Konstanten, Standardwert: 0

Gibt die LED-Konfiguration zurück, wie von SetInfoLEDConfig() gesetzt.

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

Für config:

  • BrickletAccelerometerV2.INFO_LED_CONFIG_OFF = 0
  • BrickletAccelerometerV2.INFO_LED_CONFIG_ON = 1
  • BrickletAccelerometerV2.INFO_LED_CONFIG_SHOW_HEARTBEAT = 2
BrickletAccelerometerV2.SetContinuousAccelerationConfiguration(enableX, enableY, enableZ, resolution)
Eingabe:
  • enableX – Typ: Boolean, Standardwert: F
  • enableY – Typ: Boolean, Standardwert: F
  • enableZ – Typ: Boolean, Standardwert: F
  • resolution – Typ: Byte, Wertebereich: Siehe Konstanten, Standardwert: 0

Um einen hohen Durchsatz an Beschleunigungswerten zu erreichen (> 1000Hz) müssen die ContinuousAcceleration16BitCallback oder ContinuousAcceleration8BitCallback Callbacks genutzt werden.

Die Callbacks können für die Achsen (x, y, z) individuell aktiviert werden. Des weiteren kann eine Auflösung von 8-Bit oder 16-Bit ausgewählt werden.

Wenn mindestens eine Achse aktiviert ist mit 8-Bit Auflösung, wird der ContinuousAcceleration8BitCallback-Callback aktiviert. Wenn mindestens eine Achse aktiviert ist mit 16-Bit Auflösung, wird der ContinuousAcceleration16BitCallback-Callback aktiviert.

Die zurückgegebenen Werte sind Rohwerte des AD-Wandlers. Wenn die Daten mit einem FFT genutzt werden sollen um Vorkomnisse from Frequenzen zu bestimmen empfehlen wir die Rohwerte direkt zu nutzen. Die Rohwerte beinhalten das Rauschen des AD-Wandlers, in diesem Rauschen können allerdings Frequenzinformation enthalten sein die für einen FFT relevant seien können.

Andernfalls können die folgenden Formeln benutzt werden um die Daten wieder in der Einheit gₙ/10000 (gleiche Einheit wie von GetAcceleration() zurückgegeben) umzuwandeln. Die Formeln hängen ab von der eingestelleten Auflösung (8/16-Bit) und dem eingestellten Wertebereich (siehe SetConfiguration()):

  • 16-Bit, Wertebereich 2g: Beschleunigung = Rohwert * 625 / 1024
  • 16-Bit, Wertebereich 4g: Beschleunigung = Rohwert * 1250 / 1024
  • 16-Bit, Wertebereich 8g: Beschleunigung = Rohwert * 2500 / 1024

Bei einer Auflösung von 8-Bit werden nur die 8 höchstwertigen Bits übertragen, daher sehen die Formeln wie folgt aus:

  • 8-Bit, Wertebereich 2g: Beschleunigung = Rohwert * 256 * 625 / 1024
  • 8-Bit, Wertebereich 4g: Beschleunigung = Rohwert * 256 * 1250 / 1024
  • 8-Bit, Wertebereich 8g: Beschleunigung = Rohwert * 256 * 2500 / 1024

Wenn keine Achse aktiviert is, sind beide Callbacks deaktiviert. Wenn einer der "Continuous Callbacks" genutzt wird, wird der AccelerationCallback-Callback automatisch deaktiviert.

Der maximale Durchsatz hängt von der Konfiguration ab:

Anzahl aktiviert Achsen Durchsatz 8-Bit Durchsatz 16-Bit
1 25600Hz 25600Hz
2 25600Hz 15000Hz
3 20000Hz 10000Hz

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

Für resolution:

  • BrickletAccelerometerV2.RESOLUTION_8BIT = 0
  • BrickletAccelerometerV2.RESOLUTION_16BIT = 1
BrickletAccelerometerV2.GetContinuousAccelerationConfiguration() → enableX, enableY, enableZ, resolution
Ausgabe:
  • enableX – Typ: Boolean, Standardwert: F
  • enableY – Typ: Boolean, Standardwert: F
  • enableZ – Typ: Boolean, Standardwert: F
  • resolution – Typ: Byte, Wertebereich: Siehe Konstanten, Standardwert: 0

Gibt die Konfiguration für kontinuierliche Beschleunigungswerte zurück, wie mittels SetContinuousAccelerationConfiguration() gesetzt.

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

Für resolution:

  • BrickletAccelerometerV2.RESOLUTION_8BIT = 0
  • BrickletAccelerometerV2.RESOLUTION_16BIT = 1

Fortgeschrittene Funktionen

BrickletAccelerometerV2.SetFilterConfiguration(iirBypass, lowPassFilter)
Eingabe:
  • iirBypass – Typ: Byte, Wertebereich: Siehe Konstanten, Standardwert: 0
  • lowPassFilter – Typ: Byte, Wertebereich: Siehe Konstanten, Standardwert: 0

Konfiguriert den IIR Bypass Filter Modus und die Low Pass Filter Roll Off Corner Frequenz.

Der Filter kann angewendet oder umgangen werden und die Frequenz kann die halbe oder ein Neuntel der Ausgabe-Datenrate sein.

Accelerometer filter

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

Für iirBypass:

  • BrickletAccelerometerV2.IIR_BYPASS_APPLIED = 0
  • BrickletAccelerometerV2.IIR_BYPASS_BYPASSED = 1

Für lowPassFilter:

  • BrickletAccelerometerV2.LOW_PASS_FILTER_NINTH = 0
  • BrickletAccelerometerV2.LOW_PASS_FILTER_HALF = 1

Neu in Version 2.0.2 (Plugin).

BrickletAccelerometerV2.GetFilterConfiguration() → iirBypass, lowPassFilter
Ausgabe:
  • iirBypass – Typ: Byte, Wertebereich: Siehe Konstanten, Standardwert: 0
  • lowPassFilter – Typ: Byte, Wertebereich: Siehe Konstanten, Standardwert: 0

Gibt die Konfiguration zurück, wie von SetFilterConfiguration() gesetzt.

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

Für iirBypass:

  • BrickletAccelerometerV2.IIR_BYPASS_APPLIED = 0
  • BrickletAccelerometerV2.IIR_BYPASS_BYPASSED = 1

Für lowPassFilter:

  • BrickletAccelerometerV2.LOW_PASS_FILTER_NINTH = 0
  • BrickletAccelerometerV2.LOW_PASS_FILTER_HALF = 1

Neu in Version 2.0.2 (Plugin).

BrickletAccelerometerV2.GetSPITFPErrorCount() → errorCountAckChecksum, errorCountMessageChecksum, errorCountFrame, errorCountOverflow
Ausgabe:
  • errorCountAckChecksum – Typ: Int64, Wertebereich: [0 bis 232 - 1]
  • errorCountMessageChecksum – Typ: Int64, Wertebereich: [0 bis 232 - 1]
  • errorCountFrame – Typ: Int64, Wertebereich: [0 bis 232 - 1]
  • errorCountOverflow – Typ: Int64, Wertebereich: [0 bis 232 - 1]

Gibt die Anzahl der Fehler die während der Kommunikation zwischen Brick und Bricklet aufgetreten sind zurück.

Die Fehler sind aufgeteilt in

  • ACK-Checksummen Fehler,
  • Message-Checksummen Fehler,
  • Framing Fehler und
  • Overflow Fehler.

Die Fehlerzähler sind für Fehler die auf der Seite des Bricklets auftreten. Jedes Brick hat eine ähnliche Funktion welche die Fehler auf Brickseite ausgibt.

BrickletAccelerometerV2.SetBootloaderMode(mode) → status
Eingabe:
  • mode – Typ: Byte, Wertebereich: Siehe Konstanten
Ausgabe:
  • status – Typ: Byte, Wertebereich: Siehe Konstanten

Setzt den Bootloader-Modus und gibt den Status zurück nachdem die Modusänderungsanfrage bearbeitet wurde.

Mit dieser Funktion ist es möglich vom Bootloader- in den Firmware-Modus zu wechseln und umgekehrt. Ein Welchsel vom Bootloader- in der den Firmware-Modus ist nur möglich wenn Entry-Funktion, Device Identifier und CRC vorhanden und korrekt sind.

Diese Funktion wird vom Brick Viewer während des Flashens benutzt. In einem normalem Nutzerprogramm sollte diese Funktion nicht benötigt werden.

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

Für mode:

  • BrickletAccelerometerV2.BOOTLOADER_MODE_BOOTLOADER = 0
  • BrickletAccelerometerV2.BOOTLOADER_MODE_FIRMWARE = 1
  • BrickletAccelerometerV2.BOOTLOADER_MODE_BOOTLOADER_WAIT_FOR_REBOOT = 2
  • BrickletAccelerometerV2.BOOTLOADER_MODE_FIRMWARE_WAIT_FOR_REBOOT = 3
  • BrickletAccelerometerV2.BOOTLOADER_MODE_FIRMWARE_WAIT_FOR_ERASE_AND_REBOOT = 4

Für status:

  • BrickletAccelerometerV2.BOOTLOADER_STATUS_OK = 0
  • BrickletAccelerometerV2.BOOTLOADER_STATUS_INVALID_MODE = 1
  • BrickletAccelerometerV2.BOOTLOADER_STATUS_NO_CHANGE = 2
  • BrickletAccelerometerV2.BOOTLOADER_STATUS_ENTRY_FUNCTION_NOT_PRESENT = 3
  • BrickletAccelerometerV2.BOOTLOADER_STATUS_DEVICE_IDENTIFIER_INCORRECT = 4
  • BrickletAccelerometerV2.BOOTLOADER_STATUS_CRC_MISMATCH = 5
BrickletAccelerometerV2.GetBootloaderMode() → mode
Ausgabe:
  • mode – Typ: Byte, Wertebereich: Siehe Konstanten

Gibt den aktuellen Bootloader-Modus zurück, siehe SetBootloaderMode().

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

Für mode:

  • BrickletAccelerometerV2.BOOTLOADER_MODE_BOOTLOADER = 0
  • BrickletAccelerometerV2.BOOTLOADER_MODE_FIRMWARE = 1
  • BrickletAccelerometerV2.BOOTLOADER_MODE_BOOTLOADER_WAIT_FOR_REBOOT = 2
  • BrickletAccelerometerV2.BOOTLOADER_MODE_FIRMWARE_WAIT_FOR_REBOOT = 3
  • BrickletAccelerometerV2.BOOTLOADER_MODE_FIRMWARE_WAIT_FOR_ERASE_AND_REBOOT = 4
BrickletAccelerometerV2.SetWriteFirmwarePointer(pointer)
Eingabe:
  • pointer – Typ: Int64, Einheit: 1 B, Wertebereich: [0 bis 232 - 1]

Setzt den Firmware-Pointer für WriteFirmware(). Der Pointer muss um je 64 Byte erhöht werden. Die Daten werden alle 4 Datenblöcke in den Flash geschrieben (4 Datenblöcke entsprechen einer Page mit 256 Byte).

Diese Funktion wird vom Brick Viewer während des flashens benutzt. In einem normalem Nutzerprogramm sollte diese Funktion nicht benötigt werden.

BrickletAccelerometerV2.WriteFirmware(data) → status
Eingabe:
  • data – Typ: Byte[64], Wertebereich: [0 bis 255]
Ausgabe:
  • status – Typ: Byte, Wertebereich: [0 bis 255]

Schreibt 64 Bytes Firmware an die Position die vorher von SetWriteFirmwarePointer() gesetzt wurde. Die Firmware wird alle 4 Datenblöcke in den Flash geschrieben.

Eine Firmware kann nur im Bootloader-Mode geschrieben werden.

Diese Funktion wird vom Brick Viewer während des flashens benutzt. In einem normalem Nutzerprogramm sollte diese Funktion nicht benötigt werden.

BrickletAccelerometerV2.SetStatusLEDConfig(config)
Eingabe:
  • config – Typ: Byte, Wertebereich: Siehe Konstanten, Standardwert: 3

Setzt die Konfiguration der Status-LED. Standardmäßig zeigt die LED die Kommunikationsdatenmenge an. Sie blinkt einmal auf pro 10 empfangenen Datenpaketen zwischen Brick und Bricklet.

Die LED kann auch permanent an/aus gestellt werden oder einen Herzschlag anzeigen.

Wenn das Bricklet sich im Bootlodermodus befindet ist die LED aus.

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

Für config:

  • BrickletAccelerometerV2.STATUS_LED_CONFIG_OFF = 0
  • BrickletAccelerometerV2.STATUS_LED_CONFIG_ON = 1
  • BrickletAccelerometerV2.STATUS_LED_CONFIG_SHOW_HEARTBEAT = 2
  • BrickletAccelerometerV2.STATUS_LED_CONFIG_SHOW_STATUS = 3
BrickletAccelerometerV2.GetStatusLEDConfig() → config
Ausgabe:
  • config – Typ: Byte, Wertebereich: Siehe Konstanten, Standardwert: 3

Gibt die Konfiguration zurück, wie von SetStatusLEDConfig() gesetzt.

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

Für config:

  • BrickletAccelerometerV2.STATUS_LED_CONFIG_OFF = 0
  • BrickletAccelerometerV2.STATUS_LED_CONFIG_ON = 1
  • BrickletAccelerometerV2.STATUS_LED_CONFIG_SHOW_HEARTBEAT = 2
  • BrickletAccelerometerV2.STATUS_LED_CONFIG_SHOW_STATUS = 3
BrickletAccelerometerV2.GetChipTemperature() → temperature
Ausgabe:
  • temperature – Typ: Int16, Einheit: 1 °C, Wertebereich: [-215 bis 215 - 1]

Gibt die Temperatur, gemessen im Mikrocontroller, aus. Der Rückgabewert ist nicht die Umgebungstemperatur.

Die Temperatur ist lediglich proportional zur echten Temperatur und hat eine hohe Ungenauigkeit. Daher beschränkt sich der praktische Nutzen auf die Indikation von Temperaturveränderungen.

BrickletAccelerometerV2.Reset()

Ein Aufruf dieser Funktion setzt das Bricklet zurück. Nach einem Neustart sind alle Konfiguration verloren.

Nach dem Zurücksetzen ist es notwendig neue Objekte zu erzeugen, Funktionsaufrufe auf bestehenden führen zu undefiniertem Verhalten.

BrickletAccelerometerV2.WriteUID(uid)
Eingabe:
  • uid – Typ: Int64, Wertebereich: [0 bis 232 - 1]

Schreibt eine neue UID in den Flash. Die UID muss zuerst vom Base58 encodierten String in einen Integer decodiert werden.

Wir empfehlen die Nutzung des Brick Viewers zum ändern der UID.

BrickletAccelerometerV2.ReadUID() → uid
Ausgabe:
  • uid – Typ: Int64, Wertebereich: [0 bis 232 - 1]

Gibt die aktuelle UID als Integer zurück. Dieser Integer kann als Base58 encodiert werden um an den üblichen UID-String zu gelangen.

BrickletAccelerometerV2.GetIdentity() → uid, connectedUid, position, hardwareVersion, firmwareVersion, deviceIdentifier
Ausgabe:
  • uid – Typ: String, Länge: bis zu 8
  • connectedUid – Typ: String, Länge: bis zu 8
  • position – Typ: Char, Wertebereich: ["a" bis "h", "i", "z"]
  • hardwareVersion – Typ: Byte[3]
    • 0: major – Typ: Byte, Wertebereich: [0 bis 255]
    • 1: minor – Typ: Byte, Wertebereich: [0 bis 255]
    • 2: revision – Typ: Byte, Wertebereich: [0 bis 255]
  • firmwareVersion – Typ: Byte[3]
    • 0: major – Typ: Byte, Wertebereich: [0 bis 255]
    • 1: minor – Typ: Byte, Wertebereich: [0 bis 255]
    • 2: revision – Typ: Byte, Wertebereich: [0 bis 255]
  • deviceIdentifier – Typ: Int32, Wertebereich: [0 bis 216 - 1]

Gibt die UID, die UID zu der das Bricklet verbunden ist, die Position, die Hard- und Firmware Version sowie den Device Identifier zurück.

Die Position 'a', 'b', 'c', 'd', 'e', 'f', 'g' oder 'h' (Bricklet Anschluss) sein. Der Raspberry Pi HAT (Zero) Brick ist immer an Position 'i' und das Bricklet hinter einem Isolator Bricklet ist immer an Position 'z'.

Eine Liste der Device Identifier Werte ist hier zu finden. Es gibt auch eine Konstante für den Device Identifier dieses Bricklets.

Konfigurationsfunktionen für Callbacks

BrickletAccelerometerV2.SetAccelerationCallbackConfiguration(period, valueHasToChange)
Eingabe:
  • period – Typ: Int64, Einheit: 1 ms, Wertebereich: [0 bis 232 - 1], Standardwert: 0
  • valueHasToChange – Typ: Boolean, Standardwert: F

Die Periode ist die Periode mit der der AccelerationCallback Callback ausgelöst wird. Ein Wert von 0 schaltet den Callback ab.

Wenn der value has to change-Parameter auf True gesetzt wird, wird der Callback nur ausgelöst, wenn der Wert sich im Vergleich zum letzten mal geändert hat. Ändert der Wert sich nicht innerhalb der Periode, so wird der Callback sofort ausgelöst, wenn der Wert sich das nächste mal ändert.

Wird der Parameter auf False gesetzt, so wird der Callback dauerhaft mit der festen Periode ausgelöst unabhängig von den Änderungen des Werts.

Wenn dieser Callback aktiviert ist, werden der ContinuousAcceleration16BitCallback Callback und ContinuousAcceleration8BitCallback Callback automatisch deaktiviert.

BrickletAccelerometerV2.GetAccelerationCallbackConfiguration() → period, valueHasToChange
Ausgabe:
  • period – Typ: Int64, Einheit: 1 ms, Wertebereich: [0 bis 232 - 1], Standardwert: 0
  • valueHasToChange – Typ: Boolean, Standardwert: F

Gibt die Callback-Konfiguration zurück, wie mittels SetAccelerationCallbackConfiguration() gesetzt.

Callbacks

Callbacks können registriert werden um zeitkritische oder wiederkehrende Daten vom Gerät zu erhalten. Die Registrierung erfolgt indem eine Funktion einem Callback Property des Geräte Objektes zugewiesen wird. Die verfügbaren Callback Properties und ihre Parametertypen werden weiter unten beschrieben.

Bemerkung

Callbacks für wiederkehrende Ereignisse zu verwenden ist immer zu bevorzugen gegenüber der Verwendung von Abfragen. Es wird weniger USB-Bandbreite benutzt und die Latenz ist erheblich geringer, da es keine Paketumlaufzeit gibt.

event BrickletAccelerometerV2.AccelerationCallback → sender, x, y, z
Callback-Ausgabe:
  • sender – Typ: .NET Refnum (BrickletAccelerometerV2)
  • x – Typ: Int32, Einheit: 1/10000 gₙ, Wertebereich: ?
  • y – Typ: Int32, Einheit: 1/10000 gₙ, Wertebereich: ?
  • z – Typ: Int32, Einheit: 1/10000 gₙ, Wertebereich: ?

Dieser Callback wird periodisch ausgelöst abhängig von der mittels SetAccelerationCallbackConfiguration() gesetzten Konfiguration.

Die Parameter sind die gleichen wie GetAcceleration().

event BrickletAccelerometerV2.ContinuousAcceleration16BitCallback → sender, acceleration
Callback-Ausgabe:
  • sender – Typ: .NET Refnum (BrickletAccelerometerV2)
  • acceleration – Typ: Int16[30], Einheit: ? gₙ, Wertebereich: ?

Gibt 30 Beschleunigungswerte mit 16 bit Auflösung zurück. Die Datenrate kann mit der Funktion SetConfiguration() eingestellt werden und der Callback kann per SetContinuousAccelerationConfiguration() aktiviert werden.

Die zurückgegebenen Werte sind Rohwerte des AD-Wandlers. Wenn die Daten mit einem FFT genutzt werden sollen um Vorkomnisse from Frequenzen zu bestimmen empfehlen wir die Rohwerte direkt zu nutzen. Die Rohwerte beinhalten das Rauschen des AD-Wandlers, in diesem Rauschen können allerdings Frequenzinformation enthalten sein die für einen FFT relevant seien können.

Andernfalls können die folgenden Formeln benutzt werden um die Daten wieder in der Einheit gₙ/10000 (gleiche Einheit wie von GetAcceleration() zurückgegeben) umzuwandeln. Die Formeln hängen ab von dem eingestellten Wertebereich (siehe SetConfiguration()):

  • Wertebereich 2g: Beschleunigung = Rohwert * 625 / 1024
  • Wertebereich 4g: Beschleunigung = Rohwert * 1250 / 1024
  • Wertebereich 8g: Beschleunigung = Rohwert * 2500 / 1024

Die Daten sind in der Sequenz "x, y, z, x, y, z, ..." formatiert, abhängig von den aktivierten Achsen. Beispiele:

  • x, y, z aktiviert: "x, y, z, ..." 10x wiederholt
  • x, z aktiviert: "x, z, ..." 15x wiederholt
  • y aktiviert: "y, ..." 30x wiederholt
event BrickletAccelerometerV2.ContinuousAcceleration8BitCallback → sender, acceleration
Callback-Ausgabe:
  • sender – Typ: .NET Refnum (BrickletAccelerometerV2)
  • acceleration – Typ: Int16[60], Einheit: ? gₙ, Wertebereich: ?

Gibt 60 Beschleunigungswerte mit 8 bit Auflösung zurück. Die Datenrate kann mit der Funktion SetConfiguration() eingestellt werden und der Callback kann per SetContinuousAccelerationConfiguration() aktiviert werden.

Die zurückgegebenen Werte sind Rohwerte des AD-Wandlers. Wenn die Daten mit einem FFT genutzt werden sollen um Vorkomnisse from Frequenzen zu bestimmen empfehlen wir die Rohwerte direkt zu nutzen. Die Rohwerte beinhalten das Rauschen des AD-Wandlers, in diesem Rauschen können allerdings Frequenzinformation enthalten sein die für einen FFT relevant seien können.

Andernfalls können die folgenden Formeln benutzt werden um die Daten wieder in der Einheit gₙ/10000 (gleiche Einheit wie von GetAcceleration() zurückgegeben) umzuwandeln. Die Formeln hängen ab von dem eingestellten Wertebereich (siehe SetConfiguration()):

  • Wertebereich 2g: Beschleunigung = Rohwert * 256 * 625 / 1024
  • Wertebereich 4g: Beschleunigung = Rohwert * 256 * 1250 / 1024
  • Wertebereich 8g: Beschleunigung = Rohwert * 256 * 2500 / 1024

Die Daten sind in der Sequenz "x, y, z, x, y, z, ..." formatiert, abhängig von den aktivierten Achsen. Beispiele:

  • x, y, z aktiviert: "x, y, z, ..." 20x wiederholt
  • x, z aktiviert: "x, z, ..." 30x wiederholt
  • y aktiviert: "y, ..." 60x wiederholt

Virtuelle Funktionen

Virtuelle Funktionen kommunizieren nicht mit dem Gerät selbst, sie arbeiten nur auf dem API Bindings Objekt. Dadurch können sie auch aufgerufen werden, ohne das das dazugehörige IP Connection Objekt verbunden ist.

BrickletAccelerometerV2.GetAPIVersion() → apiVersion
Ausgabe:
  • apiVersion – Typ: Byte[3]
    • 0: major – Typ: Byte, Wertebereich: [0 bis 255]
    • 1: minor – Typ: Byte, Wertebereich: [0 bis 255]
    • 2: revision – Typ: Byte, Wertebereich: [0 bis 255]

Gibt die Version der API Definition zurück, die diese API Bindings implementieren. Dies ist weder die Release-Version dieser API Bindings noch gibt es in irgendeiner Weise Auskunft über den oder das repräsentierte(n) Brick oder Bricklet.

BrickletAccelerometerV2.GetResponseExpected(functionId) → responseExpected
Eingabe:
  • functionId – Typ: Byte, Wertebereich: Siehe Konstanten
Ausgabe:
  • responseExpected – Typ: Boolean

Gibt das Response-Expected-Flag für die Funktion mit der angegebenen Funktions IDs zurück. Es ist true falls für die Funktion beim Aufruf eine Antwort erwartet wird, false andernfalls.

Für Getter-Funktionen ist diese Flag immer gesetzt und kann nicht entfernt werden, da diese Funktionen immer eine Antwort senden. Für Konfigurationsfunktionen für Callbacks ist es standardmäßig gesetzt, kann aber entfernt werden mittels SetResponseExpected(). Für Setter-Funktionen ist es standardmäßig nicht gesetzt, kann aber gesetzt werden.

Wenn das Response-Expected-Flag für eine Setter-Funktion gesetzt ist, können Timeouts und andere Fehlerfälle auch für Aufrufe dieser Setter-Funktion detektiert werden. Das Gerät sendet dann eine Antwort extra für diesen Zweck. Wenn das Flag für eine Setter-Funktion nicht gesetzt ist, dann wird keine Antwort vom Gerät gesendet und Fehler werden stillschweigend ignoriert, da sie nicht detektiert werden können.

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

Für functionId:

  • BrickletAccelerometerV2.FUNCTION_SET_CONFIGURATION = 2
  • BrickletAccelerometerV2.FUNCTION_SET_ACCELERATION_CALLBACK_CONFIGURATION = 4
  • BrickletAccelerometerV2.FUNCTION_SET_INFO_LED_CONFIG = 6
  • BrickletAccelerometerV2.FUNCTION_SET_CONTINUOUS_ACCELERATION_CONFIGURATION = 9
  • BrickletAccelerometerV2.FUNCTION_SET_FILTER_CONFIGURATION = 13
  • BrickletAccelerometerV2.FUNCTION_SET_WRITE_FIRMWARE_POINTER = 237
  • BrickletAccelerometerV2.FUNCTION_SET_STATUS_LED_CONFIG = 239
  • BrickletAccelerometerV2.FUNCTION_RESET = 243
  • BrickletAccelerometerV2.FUNCTION_WRITE_UID = 248
BrickletAccelerometerV2.SetResponseExpected(functionId, responseExpected)
Eingabe:
  • functionId – Typ: Byte, Wertebereich: Siehe Konstanten
  • responseExpected – Typ: Boolean

Ändert das Response-Expected-Flag für die Funktion mit der angegebenen Funktion IDs. Diese Flag kann nur für Setter-Funktionen (Standardwert: false) und Konfigurationsfunktionen für Callbacks (Standardwert: true) geändert werden. Für Getter-Funktionen ist das Flag immer gesetzt.

Wenn das Response-Expected-Flag für eine Setter-Funktion gesetzt ist, können Timeouts und andere Fehlerfälle auch für Aufrufe dieser Setter-Funktion detektiert werden. Das Gerät sendet dann eine Antwort extra für diesen Zweck. Wenn das Flag für eine Setter-Funktion nicht gesetzt ist, dann wird keine Antwort vom Gerät gesendet und Fehler werden stillschweigend ignoriert, da sie nicht detektiert werden können.

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

Für functionId:

  • BrickletAccelerometerV2.FUNCTION_SET_CONFIGURATION = 2
  • BrickletAccelerometerV2.FUNCTION_SET_ACCELERATION_CALLBACK_CONFIGURATION = 4
  • BrickletAccelerometerV2.FUNCTION_SET_INFO_LED_CONFIG = 6
  • BrickletAccelerometerV2.FUNCTION_SET_CONTINUOUS_ACCELERATION_CONFIGURATION = 9
  • BrickletAccelerometerV2.FUNCTION_SET_FILTER_CONFIGURATION = 13
  • BrickletAccelerometerV2.FUNCTION_SET_WRITE_FIRMWARE_POINTER = 237
  • BrickletAccelerometerV2.FUNCTION_SET_STATUS_LED_CONFIG = 239
  • BrickletAccelerometerV2.FUNCTION_RESET = 243
  • BrickletAccelerometerV2.FUNCTION_WRITE_UID = 248
BrickletAccelerometerV2.SetResponseExpectedAll(responseExpected)
Eingabe:
  • responseExpected – Typ: Boolean

Ändert das Response-Expected-Flag für alle Setter-Funktionen und Konfigurationsfunktionen für Callbacks diese Gerätes.

Konstanten

BrickletAccelerometerV2.DEVICE_IDENTIFIER

Diese Konstante wird verwendet um ein Accelerometer Bricklet 2.0 zu identifizieren.

Die GetIdentity() Funktion und der IPConnection.EnumerateCallback Callback der IP Connection haben ein deviceIdentifier Parameter um den Typ des Bricks oder Bricklets anzugeben.

BrickletAccelerometerV2.DEVICE_DISPLAY_NAME

Diese Konstante stellt den Anzeigenamen eines Accelerometer Bricklet 2.0 dar.