Delphi/Lazarus - Thermal Imaging Bricklet

Dies ist die Beschreibung der Delphi/Lazarus API Bindings für das Thermal Imaging Bricklet. Allgemeine Informationen über die Funktionen und technischen Spezifikationen des Thermal Imaging Bricklet sind in dessen Hardware Beschreibung zusammengefasst.

Eine Installationanleitung für die Delphi/Lazarus API Bindings ist Teil deren allgemeine Beschreibung.

Beispiele

Der folgende Beispielcode ist Public Domain (CC0 1.0).

Callback

Download (ExampleCallback.pas)

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program ExampleCallback;

{$ifdef MSWINDOWS}{$apptype CONSOLE}{$endif}
{$ifdef FPC}{$mode OBJFPC}{$H+}{$endif}

uses
  SysUtils, IPConnection, BrickletThermalImaging;

type
  TExample = class
  private
    ipcon: TIPConnection;
    ti: TBrickletThermalImaging;
  public
    procedure HighContrastImageCB(sender: TBrickletThermalImaging;
                                  const image: TArrayOfUInt8);
    procedure Execute;
  end;

const
  HOST = 'localhost';
  PORT = 4223;
  UID = 'XYZ'; { Change XYZ to the UID of your Thermal Imaging Bricklet }

var
  e: TExample;

{ Callback procedure for high contrast image callback }
procedure TExample.HighContrastImageCB(sender: TBrickletThermalImaging;
                                       const image: TArrayOfUInt8);
begin
  { image is an array of size 80*60 with a 8 bit grey value for each element }
end;

procedure TExample.Execute;
begin
  { Create IP connection }
  ipcon := TIPConnection.Create;

  { Create device object }
  ti := TBrickletThermalImaging.Create(UID, ipcon);

  { Connect to brickd }
  ipcon.Connect(HOST, PORT);
  { Don't use device before ipcon is connected }

  { Register high contrast image callback to procedure HighContrastImageCB }
  ti.OnHighContrastImage := {$ifdef FPC}@{$endif}HighContrastImageCB;

  { Enable high contrast image transfer for callback }
  ti.SetImageTransferConfig(BRICKLET_THERMAL_IMAGING_IMAGE_TRANSFER_CALLBACK_HIGH_CONTRAST_IMAGE);

  WriteLn('Press key to exit');
  ReadLn;
  ipcon.Destroy; { Calls ipcon.Disconnect internally }
end;

begin
  e := TExample.Create;
  e.Execute;
  e.Destroy;
end.

API

Da Delphi nicht mehrere Rückgabewerte direkt unterstützt, wird das out Schlüsselwort genutzt um mehrere Werte von einer Funktion zurückzugeben.

Alle folgend aufgelisteten Funktionen und Prozeduren sind Thread-sicher.

Grundfunktionen

constructor TBrickletThermalImaging.Create(const uid: string; ipcon: TIPConnection)

Erzeugt ein Objekt mit der eindeutigen Geräte ID uid:

thermalImaging := TBrickletThermalImaging.Create('YOUR_DEVICE_UID', ipcon);

Dieses Objekt kann benutzt werden, nachdem die IP Connection verbunden ist (siehe Beispiele oben).

function TBrickletThermalImaging.GetHighContrastImage: array [0..4799] of byte

Gibt das aktuelle High Contrast Image zurück. Siehe hier für eine Beschreibung des Unterschieds zwischen High Contrast Image und einem Temperature Image. Wenn unbekannt ist welche Darstellungsform genutzt werden soll, ist vermutlich das High Contrast Image die richtige form.

Die Daten der 80x60 Pixel-Matrix werden als ein eindimensionales Array bestehend aus 8-Bit Werten dargestellt. Die Daten sind Zeile für Zeile von oben links bis unten rechts angeordnet.

Jeder 8-Bit Wert stellt ein Pixel aus dem Grauwertbild dar und kann als solcher direkt dargestellt werden.

Bevor die Funktion genutzt werden kann muss diese mittels SetImageTransferConfig aktiviert werden.

function TBrickletThermalImaging.GetTemperatureImage: array [0..4799] of word

Gibt das aktuelle Temperature Image zurück. See hier für eine Beschreibung des Unterschieds zwischen High Contrast und Temperature Image. Wenn unbekannt ist welche Darstellungsform genutzt werden soll, ist vermutlich das High Contrast Image die richtige Form.

Die Daten der 80x60 Pixel-Matrix werden als ein eindimensionales Array bestehend aus 16-Bit Werten dargestellt. Die Daten sind Zeile für Zeile von oben links bis unten rechts angeordnet.

Jeder 16-Bit Wert stellt eine Temperaturmessung in entweder Kelvin/10 oder Kelvin/100 dar (abhängig von der Auflösung die mittels SetResolution eingestellt wurde).

Bevor die Funktion genutzt werden kann muss diese mittels SetImageTransferConfig aktiviert werden.

procedure TBrickletThermalImaging.GetStatistics(out spotmeterStatistics: array [0..3] of word; out temperatures: array [0..3] of word; out resolution: byte; out ffcStatus: byte; out temperatureWarning: array [0..1] of boolean)

Gibt die Spotmeter Statistiken, verschiedene Temperaturen, die aktuelle Auflösung und Status-Bits zurück.

Die Spotmeter Statistiken bestehen aus:

  • Index 0: Durchschnittstemperatur.
  • Index 1: Maximal Temperatur.
  • Index 2: Minimal Temperatur.
  • Index 3: Pixel Anzahl der Spotmeter Region (Spotmeter Region of Interest).

Die Temperaturen sind:

  • Index 0: Sensorflächen Temperatur (Focal Plain Array Temperature).
  • Index 1: Sensorflächen Temperatur bei der letzten FFC (Flat Field Correction).
  • Index 2: Gehäusetemperatur.
  • Index 3: Gehäusetemperatur bei der letzten FFC.

Die Auflösung ist entweder 0 bis 6553 Kelvin oder 0 bis 655 Kelvin. Ist die Auflösung ersteres, so ist die Auflösung Kelvin/10. Ansonsten ist sie Kelvin/100.

FFC (Flat Field Correction) Status:

  • FFC Never Commanded: FFC wurde niemals ausgeführt. Dies ist nur nach dem Start vor dem ersten FFC der Fall.
  • FFC Imminent: Dieser Zustand wird zwei Sekunden vor einem FFC angenommen.
  • FFC In Progress: FFC wird ausgeführt (Der Shutter bewegt sich vor die Linse und wieder zurück). Dies benötigt ca. 1 Sekunde.
  • FFC Complete: FFC ist ausgeführt worden. Der Shutter ist wieder in der Warteposition.

Temperaturwarnungs-Status:

  • Index 0: Shutter-Sperre (shutter lockout). Wenn True, ist der Shutter gesperrt, da die Temperatur außerhalb des Bereichs -10°C bis +65°C liegt.
  • Index 1: Übertemperaturabschaltung steht bevor, wenn dieses Bit True ist. Bit wird 10 Sekunden vor der Abschaltung gesetzt.

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_RESOLUTION_0_TO_6553_KELVIN = 0
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_RESOLUTION_0_TO_655_KELVIN = 1
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_FFC_STATUS_NEVER_COMMANDED = 0
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_FFC_STATUS_IMMINENT = 1
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_FFC_STATUS_IN_PROGRESS = 2
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_FFC_STATUS_COMPLETE = 3
procedure TBrickletThermalImaging.SetResolution(const resolution: byte)

Setzt die Auflösung. Das Thermal Imaging Bricklet kann entweder

  • von 0 bis 6553 Kelvin (-273,15°C bis +6279,85°C) mit 0,1°C Auflösung oder
  • von 0 bis 655 Kelvin (-273,15°C bis +381,85°C) mit 0,01°C Auflösung messen.

Die Genauigkeit ist spezifiziert von -10°C bis 450°C im ersten Auflösungsbereich und von -10°C bis 140°C im zweiten Bereich.

Der Standardwert ist 0 bis 655 Kelvin.

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_RESOLUTION_0_TO_6553_KELVIN = 0
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_RESOLUTION_0_TO_655_KELVIN = 1
function TBrickletThermalImaging.GetResolution: byte

Gibt die Auflösung zurück, wie von SetResolution gesetzt.

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_RESOLUTION_0_TO_6553_KELVIN = 0
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_RESOLUTION_0_TO_655_KELVIN = 1
procedure TBrickletThermalImaging.SetSpotmeterConfig(const regionOfInterest: array [0..3] of byte)

Setzt die Spotmeter Region (Spotmeter Region of Interest). Die 4 Werte sind

  • Index 0: Spaltenstart (muss kleiner sein wie Spaltenende).
  • Index 1: Zeilenstart (muss kleine sein wie Zeilenende).
  • Index 2: Spaltenende (muss kleiner sein wie 80).
  • Index 3: Zeilenende (muss kleiner sein wie 60).

Die Spotmeter Statistiken können mittels GetStatistics ausgelesen werden.

Der Standardwert für die Spotmeter Region ist (39, 29, 40, 30).

function TBrickletThermalImaging.GetSpotmeterConfig: array [0..3] of byte

Gibt die Spotmeter Konfiguration zurück, wie von SetSpotmeterConfig gesetzt.

procedure TBrickletThermalImaging.SetHighContrastConfig(const regionOfInterest: array [0..3] of byte; const dampeningFactor: word; const clipLimit: array [0..1] of word; const emptyCounts: word)

Setzt die Region of Interest für das High Contrast Image, den Dampening Faktor, das Clip Limit und die Empty Counts. Diese Konfiguration wird nur im High Contrast Modus genutzt (siehe SetImageTransferConfig).

Die High Contrast Region of Interest besteht aus vier Werten:

  • Index 0: Spaltenstart (muss kleiner sein wie Spaltenende).
  • Index 1: Zeilenstart (muss kleiner sein wie Zeilenende).
  • Index 2: Spaltenende (muss kleiner sein wie 80).
  • Index 3: Zeilenende (muss kleiner sein wie 60).

Der Algorithmus zum Erzeugen eines High Contrast Images wird auf diese Region angewandt.

Dampening Factor: Dieser Parameter stellt die Stärke der zeitlichen Dämpfung dar, die auf der HEQ (History Equalization) Transformationsfunktion angewendet wird. Ein IIR-Filter der Form:

(N / 256) * transformation_zuvor + ((256 - N) / 256) * transformation_aktuell

wird dort angewendet. Der HEQ Dämpfungsfaktor stellt dabei den Wert N in der Gleichung dar. Der Faktor stellt also ein, wie stark der Einfluss der vorherigen HEQ Transformation auf die aktuelle ist. Umso niedriger der Wert von N um so größer ist der Einfluss des aktuellen Bildes. Umso größer der Wert von N umso kleiner ist der Einfluss der vorherigen Dämpfungs-Transferfunktion.

Clip Limit Index 0 (AGC HEQ Clip Limit High): Dieser Parameter definiert die maximale Anzahl an Pixeln, die sich in jeder Histogrammklasse sammeln dürfen. Jedes weitere Pixel wird verworfen. Der Effekt dieses Parameters ist den Einfluss von stark gefüllten Klassen in der HEQ Transformation zu beschränken.

Clip Limit Index 1 (AGC HEQ Clip Limit Low): Dieser Parameter definiert einen künstliche Menge, die jeder nicht leeren Histogrammklasse hinzugefügt wird. Wenn Clip Limit Low mit L dargestellt wird, so erhält jede Klasse mit der aktuellen Menge X die effektive Menge L + X. Jede Klasse, die nahe einer gefüllten Klasse ist erhält die Menge L. Der Effekt von höheren Werten ist eine stärkere lineare Transferfunktion bereitzustellen. Niedrigere Werte führen zu einer nichtlinearen Transferfunktion.

Empty Counts: Dieser Parameter spezifiziert die maximale Anzahl von Pixeln in einer Klasse, damit die Klasse als leere Klasse interpretiert wird. Jede Histogrammklasse mit dieser Anzahl an Pixeln oder weniger wird als leere Klasse behandelt.

Die Standardwerte sind:

  • Region Of Interest = (0, 0, 79, 59),
  • Dampening Factor = 64,
  • Clip Limit = (4800, 512) und
  • Empty Counts = 2.
procedure TBrickletThermalImaging.GetHighContrastConfig(out regionOfInterest: array [0..3] of byte; out dampeningFactor: word; out clipLimit: array [0..1] of word; out emptyCounts: word)

Gibt die High Contrast Konfiguration zurück, wie von SetHighContrastConfig gesetzt.

Fortgeschrittene Funktionen

function TBrickletThermalImaging.GetAPIVersion: array [0..2] of byte

Gibt die Version der API Definition (Major, Minor, Revision) zurück, die diese API Bindings implementieren. Dies ist weder die Release-Version dieser API Bindings noch gibt es in irgendeiner Weise Auskunft über den oder das repräsentierte(n) Brick oder Bricklet.

function TBrickletThermalImaging.GetResponseExpected(const functionId: byte): boolean

Gibt das Response-Expected-Flag für die Funktion mit der angegebenen Funktions IDs zurück. Es ist true falls für die Funktion beim Aufruf eine Antwort erwartet wird, false andernfalls.

Für Getter-Funktionen ist diese Flag immer gesetzt und kann nicht entfernt werden, da diese Funktionen immer eine Antwort senden. Für Konfigurationsfunktionen für Callbacks ist es standardmäßig gesetzt, kann aber entfernt werden mittels SetResponseExpected. Für Setter-Funktionen ist es standardmäßig nicht gesetzt, kann aber gesetzt werden.

Wenn das Response-Expected-Flag für eine Setter-Funktion gesetzt ist, können Timeouts und andere Fehlerfälle auch für Aufrufe dieser Setter-Funktion detektiert werden. Das Gerät sendet dann eine Antwort extra für diesen Zweck. Wenn das Flag für eine Setter-Funktion nicht gesetzt ist, dann wird keine Antwort vom Gerät gesendet und Fehler werden stillschweigend ignoriert, da sie nicht detektiert werden können.

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_FUNCTION_SET_RESOLUTION = 4
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_FUNCTION_SET_SPOTMETER_CONFIG = 6
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_FUNCTION_SET_HIGH_CONTRAST_CONFIG = 8
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_FUNCTION_SET_IMAGE_TRANSFER_CONFIG = 10
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_FUNCTION_SET_WRITE_FIRMWARE_POINTER = 237
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_FUNCTION_SET_STATUS_LED_CONFIG = 239
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_FUNCTION_RESET = 243
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_FUNCTION_WRITE_UID = 248
procedure TBrickletThermalImaging.SetResponseExpected(const functionId: byte; const responseExpected: boolean)

Ändert das Response-Expected-Flag für die Funktion mit der angegebenen Funktion IDs. Diese Flag kann nur für Setter-Funktionen (Standardwert: false) und Konfigurationsfunktionen für Callbacks (Standardwert: true) geändert werden. Für Getter-Funktionen ist das Flag immer gesetzt.

Wenn das Response-Expected-Flag für eine Setter-Funktion gesetzt ist, können Timeouts und andere Fehlerfälle auch für Aufrufe dieser Setter-Funktion detektiert werden. Das Gerät sendet dann eine Antwort extra für diesen Zweck. Wenn das Flag für eine Setter-Funktion nicht gesetzt ist, dann wird keine Antwort vom Gerät gesendet und Fehler werden stillschweigend ignoriert, da sie nicht detektiert werden können.

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_FUNCTION_SET_RESOLUTION = 4
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_FUNCTION_SET_SPOTMETER_CONFIG = 6
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_FUNCTION_SET_HIGH_CONTRAST_CONFIG = 8
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_FUNCTION_SET_IMAGE_TRANSFER_CONFIG = 10
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_FUNCTION_SET_WRITE_FIRMWARE_POINTER = 237
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_FUNCTION_SET_STATUS_LED_CONFIG = 239
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_FUNCTION_RESET = 243
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_FUNCTION_WRITE_UID = 248
procedure TBrickletThermalImaging.SetResponseExpectedAll(const responseExpected: boolean)

Ändert das Response-Expected-Flag für alle Setter-Funktionen und Konfigurationsfunktionen für Callbacks diese Gerätes.

procedure TBrickletThermalImaging.GetSPITFPErrorCount(out errorCountAckChecksum: longword; out errorCountMessageChecksum: longword; out errorCountFrame: longword; out errorCountOverflow: longword)

Gibt die Anzahl der Fehler die während der Kommunikation zwischen Brick und Bricklet aufgetreten sind zurück.

Die Fehler sind aufgeteilt in

  • ACK-Checksummen Fehler,
  • Message-Checksummen Fehler,
  • Framing Fehler und
  • Overflow Fehler.

Die Fehlerzähler sind für Fehler die auf der Seite des Bricklets auftreten. Jedes Brick hat eine ähnliche Funktion welche die Fehler auf Brickseite ausgibt.

function TBrickletThermalImaging.SetBootloaderMode(const mode: byte): byte

Setzt den Bootloader-Modus und gibt den Status zurück nachdem die Modusänderungsanfrage bearbeitet wurde.

Mit dieser Funktion ist es möglich vom Bootloader- in den Firmware-Modus zu wechseln und umgekehrt. Ein Welchsel vom Bootlodaer- in der den Firmware-Modus ist nur möglich wenn Entry-Funktion, Device Identifier und CRC vorhanden und korrekt sind.

Diese Funktion wird vom Brick Viewer während des flashens benutzt. In einem normalem Nutzerprogramm sollte diese Funktion nicht benötigt werden.

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_BOOTLOADER_MODE_BOOTLOADER = 0
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_BOOTLOADER_MODE_FIRMWARE = 1
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_BOOTLOADER_MODE_BOOTLOADER_WAIT_FOR_REBOOT = 2
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_BOOTLOADER_MODE_FIRMWARE_WAIT_FOR_REBOOT = 3
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_BOOTLOADER_MODE_FIRMWARE_WAIT_FOR_ERASE_AND_REBOOT = 4
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_BOOTLOADER_STATUS_OK = 0
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_BOOTLOADER_STATUS_INVALID_MODE = 1
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_BOOTLOADER_STATUS_NO_CHANGE = 2
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_BOOTLOADER_STATUS_ENTRY_FUNCTION_NOT_PRESENT = 3
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_BOOTLOADER_STATUS_DEVICE_IDENTIFIER_INCORRECT = 4
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_BOOTLOADER_STATUS_CRC_MISMATCH = 5
function TBrickletThermalImaging.GetBootloaderMode: byte

Gibt den aktuellen Bootloader-Modus zurück, siehe SetBootloaderMode.

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_BOOTLOADER_MODE_BOOTLOADER = 0
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_BOOTLOADER_MODE_FIRMWARE = 1
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_BOOTLOADER_MODE_BOOTLOADER_WAIT_FOR_REBOOT = 2
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_BOOTLOADER_MODE_FIRMWARE_WAIT_FOR_REBOOT = 3
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_BOOTLOADER_MODE_FIRMWARE_WAIT_FOR_ERASE_AND_REBOOT = 4
procedure TBrickletThermalImaging.SetWriteFirmwarePointer(const pointer: longword)

Setzt den Firmware-Pointer für WriteFirmware. Der Pointer muss um je 64 Byte erhöht werden. Die Daten werden alle 4 Datenblöcke in den Flash geschrieben (4 Datenblöcke entsprechen einer Page mit 256 Byte).

Diese Funktion wird vom Brick Viewer während des flashens benutzt. In einem normalem Nutzerprogramm sollte diese Funktion nicht benötigt werden.

function TBrickletThermalImaging.WriteFirmware(const data: array [0..63] of byte): byte

Schreibt 64 Bytes Firmware an die Position die vorher von SetWriteFirmwarePointer gesetzt wurde. Die Firmware wird alle 4 Datenblöcke in den Flash geschrieben.

Eine Firmware kann nur im Bootloader-Mode geschrieben werden.

Diese Funktion wird vom Brick Viewer während des flashens benutzt. In einem normalem Nutzerprogramm sollte diese Funktion nicht benötigt werden.

procedure TBrickletThermalImaging.SetStatusLEDConfig(const config: byte)

Setzt die Konfiguration der Status-LED. Standardmäßig zeigt die LED die Kommunikationsdatenmenge an. Sie blinkt einmal auf pro 10 empfangenen Datenpaketen zwischen Brick und Bricklet.

Die LED kann auch permanent an/aus gestellt werden oder einen Herzschlag anzeigen.

Wenn das Bricklet sich im Bootlodermodus befindet ist die LED aus.

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_STATUS_LED_CONFIG_OFF = 0
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_STATUS_LED_CONFIG_ON = 1
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_STATUS_LED_CONFIG_SHOW_HEARTBEAT = 2
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_STATUS_LED_CONFIG_SHOW_STATUS = 3
function TBrickletThermalImaging.GetStatusLEDConfig: byte

Gibt die Konfiguration zurück, wie von SetStatusLEDConfig gesetzt.

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_STATUS_LED_CONFIG_OFF = 0
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_STATUS_LED_CONFIG_ON = 1
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_STATUS_LED_CONFIG_SHOW_HEARTBEAT = 2
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_STATUS_LED_CONFIG_SHOW_STATUS = 3
function TBrickletThermalImaging.GetChipTemperature: smallint

Gibt die Temperatur in °C, gemessen im Mikrocontroller, aus. Der Rückgabewert ist nicht die Umgebungstemperatur.

Die Temperatur ist lediglich proportional zur echten Temperatur und hat eine hohe Ungenauigkeit. Daher beschränkt sich der praktische Nutzen auf die Indikation von Temperaturveränderungen.

procedure TBrickletThermalImaging.Reset

Ein Aufruf dieser Funktion setzt das Bricklet zurück. Nach einem Neustart sind alle Konfiguration verloren.

Nach dem Zurücksetzen ist es notwendig neue Objekte zu erzeugen, Funktionsaufrufe auf bestehenden führen zu undefiniertem Verhalten.

procedure TBrickletThermalImaging.WriteUID(const uid: longword)

Schreibt eine neue UID in den Flash. Die UID muss zuerst vom Base58 encodierten String in einen Integer decodiert werden.

Wir empfehlen die Nutzung des Brick Viewers zum ändern der UID.

function TBrickletThermalImaging.ReadUID: longword

Gibt die aktuelle UID als Integer zurück. Dieser Integer kann als Base58 encodiert werden um an den üblichen UID-String zu gelangen.

procedure TBrickletThermalImaging.GetIdentity(out uid: string; out connectedUid: string; out position: char; out hardwareVersion: array [0..2] of byte; out firmwareVersion: array [0..2] of byte; out deviceIdentifier: word)

Gibt die UID, die UID zu der das Bricklet verbunden ist, die Position, die Hard- und Firmware Version sowie den Device Identifier zurück.

Die Position kann 'a', 'b', 'c' oder 'd' sein.

Eine Liste der Device Identifier Werte ist hier zu finden. Es gibt auch eine Konstante für den Device Identifier dieses Bricklets.

Konfigurationsfunktionen für Callbacks

procedure TBrickletThermalImaging.SetImageTransferConfig(const config: byte)

Die notwendige Bandbreite für dieses Bricklet ist zu groß um Getter/Callbacks oder High Contrast/Temperature Images gleichzeitig zu nutzen. Daher muss konfiguriert werden was genutzt werden soll. Das Bricklet optimiert seine interne Konfiguration anschließend dahingehend.

Zugehörige Funktionen:

Der Standardwert ist Manual High Contrast Image (0).

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_IMAGE_TRANSFER_MANUAL_HIGH_CONTRAST_IMAGE = 0
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_IMAGE_TRANSFER_MANUAL_TEMPERATURE_IMAGE = 1
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_IMAGE_TRANSFER_CALLBACK_HIGH_CONTRAST_IMAGE = 2
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_IMAGE_TRANSFER_CALLBACK_TEMPERATURE_IMAGE = 3
function TBrickletThermalImaging.GetImageTransferConfig: byte

Gibt die Image Transfer Konfiguration zurück, wie von SetImageTransferConfig gesetzt.

Die folgenden Konstanten sind für diese Funktion verfügbar:

  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_IMAGE_TRANSFER_MANUAL_HIGH_CONTRAST_IMAGE = 0
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_IMAGE_TRANSFER_MANUAL_TEMPERATURE_IMAGE = 1
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_IMAGE_TRANSFER_CALLBACK_HIGH_CONTRAST_IMAGE = 2
  • BRICKLET_THERMAL_IMAGING_IMAGE_TRANSFER_CALLBACK_TEMPERATURE_IMAGE = 3

Callbacks

Callbacks können registriert werden um zeitkritische oder wiederkehrende Daten vom Gerät zu erhalten. Die Registrierung erfolgt indem eine Prozedur einem Callback Property des Geräte Objektes zugewiesen wird:

procedure TExample.MyCallback(sender: TBrickletThermalImaging; const param: word);
begin
  WriteLn(param);
end;

thermalImaging.OnExample := {$ifdef FPC}@{$endif}example.MyCallback;

Die verfügbaren Callback Properties und ihre Parametertypen werden weiter unten beschrieben.

Bemerkung

Callbacks für wiederkehrende Ereignisse zu verwenden ist immer zu bevorzugen gegenüber der Verwendung von Abfragen. Es wird weniger USB-Bandbreite benutzt und die Latenz ist erheblich geringer, da es keine Paketumlaufzeit gibt.

property TBrickletThermalImaging.OnHighContrastImage
procedure(sender: TBrickletThermalImaging; const image: array [0..4799] of byte) of object;

Dieser Callback wird für jedes neue High Contrast Image ausgelöst, wenn die Transfer Image Config für diesen Callback konfiguriert wurde (siehe SetImageTransferConfig).

Die Daten der 80x60 Pixel-Matrix werden als ein eindimensionales Array bestehend aus 8-Bit Werten dargestellt. Die Daten sind Zeile für Zeile von oben links bis unten rechts angeordnet.

Jeder 8-Bit Wert stellt ein Pixel aus dem Grauwertbild dar und kann als solcher direkt dargestellt werden.

Bemerkung

Falls das Rekonstruieren des Wertes fehlschlägt, wird der Callback mit nil für image ausgelöst.

property TBrickletThermalImaging.OnTemperatureImage
procedure(sender: TBrickletThermalImaging; const image: array [0..4799] of word) of object;

Dieser Callback wird für jedes neue Temperature Image ausgelöst, wenn die Transfer Image Config für diesen Callback konfiguriert wurde (siehe SetImageTransferConfig).

Die Daten der 80x60 Pixel-Matrix werden als ein eindimensionales Array bestehend aus 16-Bit Werten dargestellt. Die Daten sind Zeile für Zeile von oben links bis unten rechts angeordnet.

Jeder 16-Bit Wert stellt ein Pixel aus dem Temperatur Bild dar und kann als solcher direkt dargestellt werden.

Bemerkung

Falls das Rekonstruieren des Wertes fehlschlägt, wird der Callback mit nil für image ausgelöst.

Konstanten

const BRICKLET_THERMAL_IMAGING_DEVICE_IDENTIFIER

Diese Konstante wird verwendet um ein Thermal Imaging Bricklet zu identifizieren.

Die GetIdentity Funktion und der TIPConnection.OnEnumerate Callback der IP Connection haben ein deviceIdentifier Parameter um den Typ des Bricks oder Bricklets anzugeben.

const BRICKLET_THERMAL_IMAGING_DEVICE_DISPLAY_NAME

Diese Konstante stellt den Anzeigenamen eines Thermal Imaging Bricklet dar.